Inlinespeedskating: Am Weg zurück. In Groß Gerau war Christian Kromoser wieder fast schmerzfrei. Die Ergebnisse stellten ihn aber nicht zufrieden.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 01. Mai 2018 (02:41)
Fast schmerzfrei. Die Schienbeinmuskulatur bereitete Christian Kromoser in Groß Gerau kaum mehr Probleme.
Diccon Scrivens

Der Europacup in Groß Gerau war für Christian Kromoser der erste Fitnesstest nach seinen Problemen mit der Schienbeinmuskulatur und seinem Crash mit einem Motorrad beim Halbmarathon in Linz. Seine Bilanz fiel zwiespältig aus.

„Das Gute an dem Wochenende war, dass die Schienbeine wieder fast normal funktioniert haben. Nicht so gut waren die Ergebnisse. Da hatte ich mir mehr erhofft, aber nach zweieinhalb Wochen Pausieren war das nicht anders zu erwarten“, erklärte der Waidhofner. Beim Punkterennen-Vorlauf war dem Mostviertler anzusehen, dass er sich auf den Skates noch nicht so richtig wohlfühlte und dem hohen Tempo nicht folgen konnte.

Er machte keine Punkte und verpasste daher das A-Finale. Aus dem anvisierten Platz eins oder zwei im B-Finale, um sich so doch noch für das A-Finale zu qualifizieren, wurde dann auch nichts. Die vier Punkte, die er herausfahren konnte, reichten dafür nicht. „Es war kein schlechtes Rennen, aber wenn es perfekt gewesen wäre, dann hätte ich es gewonnen.“ So wurde es Platz sechs. Auch die Elimination lief nicht ganz nach Wunsch. Kromoser wurde als einer der letzten Athleten eliminiert und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren.

Am Wochenende gibt es bereits die nächste Chance auf bessere Ergebnisse. In Heerde in den Niederlanden, wo heuer auch die Weltmeisterschaft ausgetragen wird, steht bereits der nächste Europacup am Terminkalender des 25-Jährigen.