Ebenhofer folgte dem Ruf. Mario Ebenhofer verlässt den SKU Amstetten und geht in der kommenden Saison für Bundesligist Wiener Neustadt auf Torejagd.

Von Daniel Hartl. Erstellt am 16. Juni 2014 (10:01)
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Mehrere Bundesliga-Vereine buhlten um die Dienste von Mario Ebenhofer. Schlussendlich entschied sich der 21-jährige Offensivakteur des SKU Amstetten für das Angebot von Wiener Neustadt und schnuppert ab der kommenden Spielzeit erstmals Bundesligaluft.

„Haben sich am meisten um mich bemüht“

„Wir wussten schon länger, dass sich Mario sportlich verändern möchte, denn es waren mit der Admira und Grödig auch noch andere Vereine im Gespräch. Ich denke, er wird in Wiener Neustadt seine Chance bekommen. Die Qualität, um sich dort durchzusetzen, hat er mit Sicherheit“, erklärte Amstettens Sportlicher Leiter Harald Vetter.

Amstetten einigte sich mit dem Bundesligisten auf einen einjährigen Leihvertrag mit einer Kaufoption für den Bundesligisten. „Ich habe mich schlussendlich für Wiener Neustadt entschieden, weil sie sich am meisten um mich bemüht haben und mich Trainer Heimo Pfeifenberger in einem persönlichen Gespräch von ihrer Philosophie überzeugen konnte“, klärte Ebenhofer über die Entscheidungsgründe auf.

„Wir haben einen solchen Spielertypen gesucht“

Der 21-jährige Oberösterreicher erzielte in der abgelaufenen Spielzeit zehn Treffer für Amstetten und soll auch in der Bundesliga auf seiner angestammten Position zum Einsatz kommen.

„Wir haben einen solchen Spielertypen gesucht und Mario in sehr vielen Spielen beobachtet. Er passt von der Mentalität sehr gut zu uns und wird uns auf der linken Mittelfeldposition weiterhelfen können“, gab sich Wiener Neustadts Trainer Heimo Pfeifenberger zuversichtlich.

Der Übungsleiter des Bundesligisten schaute dem Mittelfeldakteur im Spiel zwischen Amstetten und Schwechat persönlich auf die Schuhe und konnte sich von den Qualitäten des Offensivtalentes selbst überzeugen. „Mario ist in der Ära Panholzer zu uns gestoßen und konnte sich nach einem Jahr in die Mannschaft spielen. Ihn zeichnen vor allem sein starker linker Fuß, seine Dribbelstärke und die Torgefahr aus“, hielt Harald Vetter abschließend fest.