Enns war für VCA kein Stolperstein. Gegen die Oberösterreicher wurden die Amstettner ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen klar in drei Sätzen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 27. Oktober 2014 (10:38)
NOEN, Ingrid Vogl
Berechtigter Jubel. Der VCA präsentierte sich in Enns besser als zuletzt und durfte sich über einen klaren 3:0-Sieg freuen. Topscorer der Partie war Matej Hukel (12) mit 15 Punkten.

ENNS - AMSTETTEN 0:3. Nach Titelanwärter Tirol in der Vorwoche wartete auf das Team aus Amstetten diesmal ein bei weitem leichterer Gegner. Alles andere als ein klarer Sieg des VCA wäre in Enns daher eine Enttäuschung gewesen. Es gab aber keinen Grund für hängende Köpfe. Im Gegenteil.

15-jähriger Jurkovics-Bruder mit Top-Debüt

Die Kop-Truppe präsentierte sich besser als zuletzt und holte sich in nur 79 Minuten wichtige Punkte für die Tabelle. Nach leichten Schwierigkeiten zu Beginn der Partie gelang es Trainer Martin Kop mit kleinen Umstellungen – wie etwa dem Einsatz von Lukas Kreuziger als zweitem Libero für die Verteidigung – mehr Sicherheit ins Team zu bringen, was sich letztendlich in den Angriffsaktionen auswirkte.

Die Amstettner kamen immer besser ins Spiel, dominierten die Partie und somit konnte es sich Martin Kop leisten, im dritten Satz mit sechs österreichischen Spielern auf dem Feld zu agieren. Dabei feierte der erst 15-jährige Mathäus Jurkovics, Bruder von Mittelblocker Karl Jurkovics, seine Premiere in der höchsten österreichischen Spielklasse und lieferte einen tollen Einstand ab.

„Sechs Punkte in drei Spielen, dann sind wir im Soll“

„Die Mannschaft hat ihre Aufgabe sehr gut gelöst und findet immer besser zusammen. Jetzt wollen wir in den nächsten drei Spielen sechs Punkte holen, dann sind wir im Soll“, gab der Trainer die Marschroute für die nächsten beiden Wochen aus.

Diese Woche stehen für die Kop-Truppe gleich zwei Spiele in Kärnten am Programm. Am Freitag treffen die VCA-Mannen auf das Team aus Klagenfurt, das zu Saisonbeginn trotz mäßiger Leistung 3:1 besiegt wurde.

Tags darauf sind dann die Amstettner die Underdogs. In Bleiburg treffen sie mit Aich/Dob auf einen vermutlich übermächtigen Gegner. Am 8. November heißt der Gegner im zweiten Heimspiel der Saison dann Hartberg.