Prominenter Aufputz für Amstettner Kinderhilfelauf. Im Rahmen des erstmals ausgetragenen Bewerbs geht auch die ÖM der Behindertensportler in Szene. Fix mit dabei ist Paralympicssieger Thomas Geierspichler.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. September 2017 (02:35)
Red Bull
Prominentester Starter. Im Rahmen des Kinderhilfelaufes wird auch die österreichische Meisterschaft für Behindertensportler ausgetragen. Paralympicssieger Thomas Geierspichler hat seine Teilnahme in Amstetten am vergangenen Montag bereits fix zugesagt.

Der Countdown läuft. In nicht ganz zwei Wochen feiert der Amstettner Kinderhilfelauf seine Premiere. Unter dem Motto „Wir helfen laufend“ werden am 24. September nicht nur tolle sportliche Leistungen zu sehen sein, sondern sollen auch möglichst viele Einnahmen und Spenden für das Hilde Umdasch Haus zusammenkommen.

Teilnehmer laufen am Hilde Umdasch Haus vorbei

„Wir sind von der ersten Minute an gerne dabei. Das neue Format ist eine ganz blendende Idee“, zeigte sich Sparkassen-Direktor Reinhard Weilguny am vergangenen Mittwoch bei einer Pressekonferenz begeistert. Das Bankinstitut ist wie früher beim Stadtlauf Hauptsponsor des Lauf events, das von Reinhard Gruber, Daniel Punz und Christian Gangl organisiert wird.

Bei der Premiere des Kinderhilfelaufes kann das Veranstaltertrio mit einigen Highlights aufwarten. Da wäre zum einen eine im Vergleich zum traditionellen Stadtlauf gänzlich neue Strecke – mit Start und Ziel im Stadion. Zudem laufen die Teilnehmer direkt am Hilde Umdasch Haus vorbei. „Das wollten wir unbedingt. Direkt vor dem Haus wird es eine Labestation geben“, verriet Reinhard Gruber.

Meisterschaften als zusätzliche Aufwertung

Eröffnet wird der Lauftag um 9.30 Uhr mit dem Knirpsenlauf. Sämtliche Nachwuchsbewerbe finden ausschließlich im Stadion statt. Erwachsene können zwischen fünf oder zehn Kilometern wählen oder sie starten beim Nordic Walking-Bewerb. Emotionaler Höhepunkt wird aber die Charity Runde um 12.40 Uhr sein, bei der auch die Kinder des Hilde Umdasch Hauses mit ihren Gehhilfen und Rollstühlen mit dabei sein werden.

„Wer will, kann gegen eine Spende mit den Kindern mitgehen. Da sieht man dann auch, wie es den Kindern wirklich geht und wohin das Spendengeld fließt“, erklärt Gruber. Wie viele Starter der Benefizgedanke des neuen Laufbewerbs anziehen wird, darüber will er keine Prognose abgeben. „Wir richten jedenfalls 400 Startersackerl für den Hauptlauf her“, war ihm als einziges Statement zu entlocken.

Gruber, Punz und Gangl ist es auch gelungen, die Premiere des Kinderhilfelaufs noch zusätzlich aufzuwerten, denn sie zogen auch die österreichischen Meisterschaften im Straßenlauf für Behindertensportler an Land. 50 bis 60 Starter werden in den unterschiedlichen Kategorien erwartet. Darunter auch ein Topstar: Paralympicssieger Thomas Geierspichler hat sein Kommen bereits fix zugesagt. „Er fährt schneller als Lokalmatador Klaus Vogl laufen wird“, verspricht Gruber hohes Tempo.