Die Form von Christian Kromoser stimmt. Christian Kromoser erzielte beim Europacup in Deutschland sowie beim Marathon in Holland Spitzenplätze.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. Mai 2019 (03:18)
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Dicht gedrängtes Programm. Christian Kromoser (r.) war in Deutschland sowie in Holland am Start.

„So gut in Form wie jetzt, war ich zu dieser Zeit noch nie“, zeigte sich Christian Kromoser zuversichtlich für die in acht Wochen stattfindende Weltmeisterschaft im Inlineskaten.

Der angehende Arzt bestritt in einer Woche gleich mehrere Rennen. Den Beginn machte der Europacup auf der Bahn im deutschen Groß-Gerau. Neben der Konkurrenz machte auch das Wetter zu schaffen. „In den letzten Jahren hat es fast immer geregnet. So auch in diesem Jahr“, berichtete Kromoser. Da beim Europacup in Deutschland unter anderem die Nationalteams aus Venezuela am Start sind, rechnete mit Kromoser mit starker Konkurrenz. Trotzdem holte er Platz 19 im Punkte- bzw. Rang 25. im Eliminationsrennen. „Für mich eine erfolgreiche Ausbeute“, zeigte sich der gebürtige Neuhofner zufrieden.

Danach folgten zwei Rennen in seiner Spezialdisziplin dem Marathon. Ich Holland brach Kromoser den ersten Marathon rund fünf Kilometer vor dem Ziel ab. Der Grund: Die Spitzengruppe war am Ende zu weit entfernt. „In den Niederlanden fahren sehr viele gute Eisschnellläufer mit, die immer wieder Attacken fahren. Bis zur Mitte des Rennens habe ich mich gut gehalten und habe dann selbst eine Attacke gefahren. Leider kämpfte ich zu stark gegen den Wind an, sodass ich am Ende keine Kraft mehr hatte“, sagte Kromoser. Zudem ging der Inlineskater am nächsten Tag beim nächsten Marathon an den Start. In Heerde sprang dann der elfte Rang heraus. „Ich wollte einfach nur das Rennen beenden. Mir ist schlussendlich alles aufgegangen“, freute sich Kromoser.