Amstettner Triathlon-Zentrum: Die Latte liegt sehr hoch. Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des Landesleistungszentrums steht das Team für die neue Saison nun fest. Sechs Burschen wollen an die großen Erfolge anknüpfen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 28. August 2018 (02:18)
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Das neue Team. Trainer Bernhard Keller mit Klemens Oberleithner, Tilen Dorninger, Niklas Keller, Florian Tschak, Jannik Entner und Fabian Hornaus (von links).

Das Jahr 2018 war für das Landesleistungszentrum Triathlon in Amstetten das erfolgreichste in der dreijährigen Geschichte seit Gründung im Jahr 2015.

Kropko und Fink scheiden aus

Die acht Athleten eroberten heuer im Rahmen der nationalen ÖTRV-Nachwuchscupserie unzählige Siege und Podestplätze. Hervorzuheben sind dabei Marta Kropko und Niklas Keller, die sich beide für die am Wochenende stattfindende Jugend-EM in Griechenland qualifizierten.

Aufgrund einer Statutenänderung, wonach nur noch österreichische Staatsbürger Teil des Nachwuchsteams sein dürfen, wird Marta Kropko dem neuen Team aber nicht mehr angehören. Ebenso wie Jakob Fink, der als elfjähriger Quereinsteiger unter die Fittiche der RATS-Familie kam und es nach erfolgreicher Matura schaffte, einen Ausbildungsplatz beim Bundesheer als Spitzensportler zu ergattern und ab 1. Oktober nun als Profi in der Südstadt trainieren wird.

Team steht seit Testung am Samstag fest

Seit der Testung am Samstag steht nun auch das neue Team für die kommende Saison fest. Alle sechs Athleten – Klemens Oberleithner, Tilen Dorninger, Niklas Keller, Florian Tschak, Jannik Entner und Fabian Hornaus – besuchen das BG/BRG Amstetten und werden im Rahmen der Vereinsklasse bestmöglich gefördert und unterstützt. Sie überstanden die schwierige Selektion über 50 und 400 Meter Schwimmen, Radparcours und Ergometer-Stufentest, 100 Meter Sprint und 2000/3000 bzw. 5000 Meter (je nach Alter).

„Es freut mich als Trainer der Athleten ganz besonders, dass am Ende einer sehr fordernden Wettkampfsaison noch zahlreiche neue, persönliche Bestzeiten erreicht werden konnten“, war Bernhard Keller zufrieden mit seinen Schützlingen.

So sprinteten Niklas Keller und Klemens Oberleithner die 50 Meter im Becken deutlich unter 28 Sekunden und die 100 Meter auf der Bahn in 13 Sekunden. Tilen Dorninger verbesserte seine 400 Meter-Schwimmzeit innerhalb eines Jahres um 1:20 Minuten und lief mit seinen 13 Jahren die 2000 Meter in 6:46 Minuten.