Mehr als tausend Teilnehmer bei Amstettner City Attack. Bei der vierten Auflage des Urban Runs in Amstetten ging ein Rekordstarterfeld ins Rennen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. Juni 2018 (09:17)
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Mehr Starter als im Vorjahr hatte sich das Veranstaltertrio Gerald Demolsky, Jürgen Kaindl und Roland Pils für die vierte Auflage der Amstettner City Attack zum Ziel gesetzt. Dass man mit knapp über tausend Teilnehmern die Starterzahl des Vorjahres fast verdoppelte, damit hätten sie aber nicht gerechnet. „Wenn, dann hätte ich optimistisch vielleicht mit 700 bis 800 spekuliert“, gab Demolsky zu.

Junior Attack feierte gelungene Premiere

Mit ein Grund für den neuen Teilnehmerrekord waren die Kinderbewerbe, die heuer erstmals am Programm standen. Um die 200 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 14 schnupperten am Sonntagvormittag – zum Teil erstmals – Dirtrun-Luft und ließen sich auch vom leichten Regen nicht stören. „Das hat bestens geklappt. Die Kinder waren alle super happy“, sprach Demolsky von einer gelungenen Premiere.

Riesig war aber heuer der Ansturm auf die drei Distanzen der Erwachsenen. Neben altbewährten Highlights wie dem Schlammcontainer beim Haabergbach und der Wasserrutsche am Hauptplatz gab es heuer auch wieder einige neue Hindernisse zu bewältigen wie zum Beispiel den Bundesheer-Kriechtunnel im Stadion. Einer, der damit wenig Probleme hatte, war Philipp Orter. Der vierfache Junioren-Weltmeister in der Nordischen Kombination, der von seinem Mobilitäts-Sponsor nach Amstetten geholt worden war, nahm die kürzeste Distanz in Angriff.

Vom sportlichen Ehrgeiz gepackt, drückte der Kärntner von Beginn an aufs Tempo und sicherte sich den Sieg. „Gut, dass ich mich beim ersten Mal für die kürzeste Distanz entschieden habe“, war auch der Spitzensportler sichtlich gefordert, kündigte aber einen Start auch im nächsten Jahr an. Der Sieg bei den Damen ging über sechs Kilometer an die Scheibbserin Eva Ehrlich.

„Eine super Veranstaltung. Gratulation an die Organisatoren. Sie haben keine Gemeinheit ausgelassen.“Triathlet Franz Freinberger kam mit blutigen Knien ins Ziel

Zwei Runden gab es für die Teilnehmer der mittleren Distanz zurückzulegen. Mit Michael Gröblinger setzte sich hier ein Läufer des LC Neufurth durch. Bei den Damen war Michaela Gradl von den Steeltown Spartans nicht zu schlagen.

Mit einer neuen und auch längeren Strecke mussten sich die Athleten auf der Langdistanz anfreunden. Anstelle der bisherigen drei Runden, hatten die Läufer diesmal zwei größere Runden mit einem gänzlich neuen Streckenabschnitt und neuen Hindernissen zu meistern. „Das war eine spannende und fordernde Strecke und sie ist extrem gut angekommen“, freute sich Organisator Gerald Demolsky über den Zuspruch.

Am Sieger änderte aber auch die neue Strecke nichts. Wie schon in den Jahren zuvor hieß der Sieger auch heuer Thomas Gastecker. Bei den Damen gab es jedoch ein neues Siegergesicht. Musste sich die Euratsfelderin Lucia Resch im Vorjahr noch knapp Sabine Gastecker geschlagen geben, so nahm sie ihr diesmal über neun Minuten ab.