Bluterguss behinderte Markus Rammel. Markus Rammel durch Bluterguss gehandicapt, Florian Dieminger neuerlich unter den Top 10, Paul Rammels Bremsprobleme.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. August 2019 (02:14)
„Im zweiten Lauf war ich um meinen dritten Platz in der Meisterschaftswertung nicht zu gefährden auf Sicherheit aus. Den geplanten Start beim ADAC Rennen am kommenden Wochenende in Bielstein muss ich absagen. Die Genesung steht im Vordergrund,“ meinte Markus Rammel.
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Im ersten Lauf der MX2 Klasse setzte sich Klein vom Start weg an die Spitze, die er bis in das Ziel nicht mehr abgab. Hinter ihm ging es munter zu, vorerst lagen Zeintl, Hellrigl, Rammel, Pölzleithner, der Italiener Zonta, Perkhofer, Stauffer dicht beisammen. Rammel und Perkhofer sorgten für einige Positionswechsel. Markus lag ab der Runde sieben hinter Perkhofer, gefolgt von Pölzleithner an der dritten Stelle.

In der Runde elf machte sich bei ihm die Handverletzung Markus derart bemerkbar, dass er in der Schlussphase auf die fünfte Position zurückfiel. Florian Dieminger, der wieder mit der 125er KTM fuhr, arbeitete sich vom 18. Platz nach dem Start auf die 12. Stelle nach vorne, Fiala wurde 14., Brandstetter, der schon 13. war, kam als 17. an.

Unspektakuläres zweites Rennen

Bis auf den perfekten Start von Florian Dieminger mit dem er sich als Sechster eine Runde lang vor Markus Rammel positionierte, dem kurzen Tete-a-Tete zwischen Perkhofer und Pölzleithner waren im zweiten Rennen die Positionen schnell bezogen und damit auch jegliche Spannung genommen. Es entwickelte sich ein Einzelfahren mit großen Zeitabständen, das wieder an Klein ging. Rammel kam über den sechsten Rang nicht hinaus. Dieminger durfte über den neunten Platz berechtigt jubeln. Fiala fuhr als 14., Brandstetter als 17. durch das Ziel.

In jedem Open Lauf, schied Paul Rammel mit Bremsproblemen aus.

Den dritten Platz in der Mannschaftsmeisterschaft vor den Augen startete das Seitenstettner Trio Maximilian Dieminger, Florian Ruspeckhofer, Josef Rammel in das Finale. Genau so, wie sie sich einig waren die Position in das Ziel zu bringen, genau so einig lagen sich nach der Startkollision einträchtig beisammen. Damit wurde aus dem erhofften Podestplatz nur der sechste Gesamtrang.