Rijkes immer in den Top Ten. Die Waidhofnerin Sarah Rijkes absolvierte vier Rennen in sechs Tagen und fuhr dabei von einer Topplatzierung zur nächsten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 18. Mai 2015 (09:27)
NOEN, Hugger
Immer vorne dabei. Sarah Rijkes absolvierte vier Rennen in sechs Tagen und durfte sich über zahlreiche Topplatzierungen freuen. Foto: Hugger
Es war ein dichtes Programm, das Sarah Rijkes (Lotto Soudal) in der letzten Woche absolvierte. Den Auftakt bildet die Berner Rundfahrt, bei der 102 Kilometer und 1.500 Höhenmeter zurückzulegen waren.

„Wir haben leider nicht so gut harmoniert“

Beim Heimrennen des Schweizer UCI-Rennstalls Bigla setzten sich zwei Fahrerinnen dieses Teams relativ schnell vom Rest des Feldes ab. Rijkes befand sich mit vier Konkurrentinnen in der Gruppe dahinter. „Wir haben leider nicht so gut harmoniert und wurden vom Feld wieder gestellt“, schilderte die Waidhofnerin den Rennverlauf.

Die weiteren Runden verliefen ereignislos, einige wenige Ausreißversuche waren nicht von dauerhaftem Erfolg. Rijkes versuchte am letzten Anstieg etwa 20 Kilometer vor dem Ziel eine Attacke, wurde jedoch wieder eingeholt und beendete das Rennen im Sprint als Fünfte.

Tags darauf stand Rijkes bei einem kleineren Rennen in Deutschland am Start, das sie als Training nutzen wollte. Nach einem Drittel des Rennens lag eine Vierergruppe mit Rijkes in Front, im Schlusssprint musste sich die 24-Jährige dann mit Rang vier begnügen.

Auf Steigung attackiert, dann fast am Podest

Nach zwei Tagen Erholungspause ging es mit dem Etappenrennen in Albstadt weiter. Die erste Etappe (40 km) führte auf einem kurvigen und mit knackigen Anstiegen anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitskurs durch die Stadt. Rijkes verpasste die dreiköpfige Spitzengruppe, blieb mit dem neunten Etappenplatz aber in Schlagweite, was die Gesamtwertung betraf.

83 Kilometer und 1.500 Höhenmeter umfasste die zweite Etappe. Nach drei schnellen Startrunden folgte ein fünf Kilometer langer Anstieg auf ein Hochplateau, auf dem 15 hügelige Runden zu vier Kilometern und drei Bergwertungen zu bewältigen waren. Rijkes attackierte zu Beginn der Steigung und konnte gemeinsam mit acht Konkurrentinnen entkommen.

Im abfallenden Hochgeschwindigkeitssprint belegte die Waidhofnerin Platz zwei. Als Draufgabe gab es Platz zwei in der Bergwertung und Rang vier im Gesamtklassement. Auf das Podest fehlten nur vier Sekunden.