ZMRacing: Saisonstart mit WM-Lauf bei der Monte. Das ZMRacing-Team will mit Hermann Neubauer bei der spektakulären Monte glänzen.

Von Anton Kovacs. Erstellt am 20. Januar 2021 (02:35)
Alexander Köck, Reinhard Etlinger, Erwin Grafeneder bei den Abschlussarbeiten am Ford Fiesta Mk II vor der Abfahrt zur Monte.
Anton Kovacs

Der Monte-Carlo-Rallye wurde abwechselnd die grüne und rote Startampel gezeigt. Jetzt steht es aber fest, dass der WM-Auftakt vom 21. bis 24. Jänner gefahren wird.

Um die Covid-Vorgaben einzuhalten, wurden wegen der ab 18 Uhr geltenden Ausgangssperre die Nacht-Sonderprüfungen in die frühen Morgenstunden verlegt, die Kilometerzahl der Prüfungen verringert, sodass die Servicearbeiten bis zu der festgesetzten Uhrzeit abgeschlossen sind.

Auf die 84 Teams, in denen auch das ZM Racing Team von Martin Zellhofer mit Hermann Neubauer und Bernhard Ettel aufscheint, warten 15 Zeitetappen mit insgesamt 257,64 km.

Das Duo wird mit dem Ford Fiesta Mk II unterwegs sein und trifft in der elf Teilnehmer starken WRC3 Wertung auch auf den zweiten Österreicher, Johannes Keferböck, aus Pregarten.

„Wir haben diesen spektakulären WM-Lauf schon lange auf unserem Einsatzplan stehen und bereiteten den Fiesta entsprechend vor. Wir kamen, wie es bei den Testfahrten, die alle Erwartungen übertrafen, zu sehen war, zu einer Fahrwerkeinstellung, bei der uns das Zusammenwirken des Differenzials mit den Vorder- und Hinterrädern optimal gelang. Darüber hinaus haben wir während der Rallye die Unterstützung von M-Sport,“ sagte Teamchef Martin Zellhofer.

Reifenmaterial spielt eine große Rolle

Bei der Monte liegt das Geheimnis des Erfolges auch im Reifenmaterial, denn die zu dieser Zeit herrschenden Wetterkapriolen sorgen innerhalb einer Prüfung für Streckenverhältnisse die vom Trockenen über Regen, Eis, bis zum Schnee reichen. „Wir testeten, ob es Reifen ohne Spike, ein teilweise oder zur Gänze bespikter sein soll. Der breite, teilweise bespikte, stellte sich als die beste Lösung heraus.“

„Hermann darf nicht übertreiben, er weiß, was er kann, er muss das nur mit Köpfchen umsetzen und wenn er so unterwegs sein wird, dann bin ich überzeugt, dass er seine Aufgabe, in das Ziel kommen, mit einem erfreulichen Ergebnis beenden wird.“