Amstettens letztes Heimspiel. Gegen den Tabellenletzten Neuberg erwarten sich viele einen Sieg. Gerade das sind aber oft die schwierigsten Spiele.

Von Peter Führer. Erstellt am 27. Oktober 2014 (10:47)
NOEN, Bauer
Abschiedsauftritt. Martin Teurezbacher (li.) und sein SKU Amstetten empfangen die Mannen aus Neuberg. Für ihn und seine Kollegen wird es das letzte Heimspiel der Regionalliga-Herbstsaison sein.

AMSTETTEN - NEUBERG, Freitag, 19.30 Uhr. Es wird der letzte Heimauftritt des Jahres für den SKU Amstetten sein. Auf dem Papier ist die Favoritenrolle klar verteilt. Mit Neuberg kommt das Tabellenschlusslicht ins Mostviertel.

„Es ist wichtig, dass wir den Siegeswillen haben werden“

Natürlich will der SKU seine Heimfans mit einem Dreier in den Winter verabschieden und sich nach der Niederlage gegen Stegersbach rehabilitieren. Coach Heinz Thonhofer erklärt: „Neuberg ist ein Gegner, der auch schon ein paar gute Spiele abgeliefert hat. In unserer Situation verlangt aber jeder einen Sieg. Es ist wichtig, dass wir den Siegeswillen haben werden. Wir wollen unsere Heimsaison mit drei Punkten beenden. Dafür muss jeder Gas geben.“

Erfreulich ist derzeit auch die Kadersituation bei seiner Mannschaft. Mit der Ausnahmen von Matthias Wurm (Schulterverletzung) könnte Thonhofer im letzten Heimspiel aus dem Vollen schöpfen. Markus Keusch kam etwa gegen Stegersbach bereits wieder zum Einsatz und auch Thomas Zemann scheint wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

Burgenländisches Schlusslicht mit Defensiv-Problemen

Der Gegner, der SV Neuberg, scheint in der aktuellen Saison noch nicht wirklich in Fahrt gekommen zu sein. Es stehen nur sieben Zähler auf dem Konto, der Abstand zum Vorletzten (Mattersburg Amateure) beträgt bereits fünf Punkte. Auch das Torverhältnis von 10:35 spricht eine klare Sprache. Vor allem in der Defensive dürften die Burgenländer ihre Probleme haben.

Dass man aber auch durchaus mit dem Rest der Liga mithalten kann, bewies der kommende Gegner der Amstettner jedoch zum Beispiel in der Vorwoche gegen Parndorf. Gegen den Titelanwärter konnte man trotz einer 0:1-Auswärtsniederlage lange Zeit mithalten.

Allzu leicht darf man den kommenden Gegner also auch nicht nehmen, mit einer Leistung wie beim Spiel gegen Parndorf scheinen drei Punkte für den SKU jedenfalls trotzdem absolut in Reichweite.

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