Katharina Huber sucht nach Vertrauen. Katharina Huber gewann im Riesentorlauf zum zweiten Mal Weltcup-Punkte hinzu. Im Slalom machte der Steilhang Probleme.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:11)
Fokussiert. Katharina Huber kam in Kranjska Gora sowohl im Riesentorlauf, als auch im Slalom in die Weltcuppunkte.
APA

Schön langsam kämpft sich Katharina Huber im Riesentorlauf in Richtung besserer Startnummer. In Kranjska Gora (Slowenien) startete die Technikspezialistin mit der Startnummer 54 ins Rennen. Mit Rang 30 gelang ihr am letzten Drücker die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Als erste Läuferin nutzte sie die Pistenverhältnisse und verbesserte sich nochmals um sechs Plätze und fuhr auf Rang 24. Somit holte sich die 23-Jährige zum zweiten Mal in der Saison Weltcup-Punkte im Riesentorlauf und hofft nun auf eine bessere Startnummer bei den nächsten Rennen.

Im Slalom befindet sich Huber bereits unter den 30 besten Fahrerinnen im Weltcup. Mit Startnummer 17 lieferte die 23-Jährige eine gute Fahrt ab und landete mit 2.30 Sekunden Rückstand auf die Schwedin Anna Swenn-Larsson auf Rang 13. Auch im zweiten Abschnitt fuhr Huber im oberen Teil ein tadelloses Rennen. Doch im Steilhang verlor sie an Zeit und landete schlussendlich auf Platz 16. „Ich hatte oben ein gutes Gefühl und habe gepusht. Im Steilhang fehlt durch die letzten Ergebnisse vielleicht ein wenig das Vertrauen. Mit mehr Selbstvertrauen kehrt auch wieder die Konstanz zurück“, erklärt Katharina Huber.

Apropos Sicherheit im Steilhang: Die zweite Niederösterreicherin, Katharina Gallhuber, schied nach guten ersten Zwischenzeiten im ersten Durchgang aus.