Amstettner haben Topplatz vor Augen. Mario Stix hatte in München über die Sprintdistanz eine gute Zeit, doch verhinderten 60 Strafburpees einen Spitzenplatz.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 25. April 2019 (05:18)
Abgequält. Im Münchner Olympiastadion hatten die Spartan-Race-Athleten, wie hier Mario Stix, ebenfalls ein Hindernis zu bewältigen.
Sportograf

Nach Mallorca ging es für drei Athleten des Team Gooddsgn aus Amstetten zum Spartan Race in Richtung München. In der bayrischen Hauptstadt gingen Mario Stix, Werner Dober und Michael Reikersdorfer über die Sprintdistanz an den Start. „Bei über 7.000 Teilnehmer ein absolutes Muss“, erklärte Stix. Zwar sind die knapp über sechs Kilometer von der Streckenlänge nicht die größte Herausforderung für die schon Spartan-Race erprobten Amstettner, doch die über 20 knapp aneinander gereihten Hindernisse machten ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Allen voran Mario Stix, der mit seiner Zeit in der Age Group auf dem Weg auf einen Top-Fünf-Platz war. Doch 60 Strafburpees (zwei Hindernissen nicht überwunden) brachten letztlich den 26. Rang in seiner Altersklasse (49:56 Minuten). „Vor allem beim Speerwurf war es bitter, denn der Speer ist schon gesteckt. Ich war schon wieder auf der Strecke unterwegs und musste nochmals zurück“, berichtete Stix. Auch Werner Dober musste 60 Strafburpees absolvieren. Im Ziel freute er sich dennoch über den 36. Platz (56:12 Minuten) in seiner Altersklasse. Insgesamt 90 Burpees spulte Michael Reikersdorfer ab, der mit einer Zeit von 1:10:08 Stunden auf Platz 54 landete. „Schwierig war auch das kalte Wasser. Danach fehlte öfters die notwendige Druckkraft“, analysierte Stix.

Für die Amstettner Truppe steht bereits der nächste Spartan Race in St. Pölten im Fokus.