Vom Sofa weg: Hobbysportler trainieren für Mostiman. Zwölf Hobbysportler wollen beim Mostiman in Wallsee wieder die Ziellinie überqueren. Trainer Bernhard Keller formt die Truppe.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 04. Februar 2020 (02:18)
Stehen vor schweißtreibenden Monaten. Das Danecker Finisherlineteam 0.20: Monika Schwarz, Christiane Tschak, Uwe Saphir, Lilly Saric, Bianca Krenn, Peter Meichel, Manuela Schachinger, Florian Göttlinger, Renate Veigl, Stefan Schweiger, Markus Huber, Johannes Mitschanek und Trainer Bernhard Keller (v.).
Raimund Bauer

Wieder haben sich sechs Damen und sechs Herren gefunden, die innerhalb eines halben Jahres zum Triathleten geformt werden. Das große Ziel: Nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen die Ziellinie beim Mostiman-Triathlon in Wallsee (25. Juli) zu überqueren.

„Haben mit Sicherheit ein dichtes Programm“

„Ich freue mich auf die gemeinsame Aufgabe und das wir gemeinsam unser Ziel erreichen“, fasst es Monika Schwarz, die mit 57 Jahren die routinierteste Teilnehmerin ist zusammen. Trainer und Mostiman-Organisator Bernhard Keller will wieder einmal mehr eine Sache unter Beweis stellen: „Triathlon ist nicht nur für Spitzensportler, sondern für jeden.“

Im CCA-Center Amstetten stellten sich die zwölf angehenden Athleten vor. Auch ein Rekord will gebrochen werden. Richard Danecker war bis jetzt der schnellste Finishliner. Der Hauptsponsor des Danecker Finishline-Team 0.20 hofft aber, dass sein Rekord weiterhin aufrecht erhalten bleibt, unterstützt aber das Projekt: „Weil es Lebensverändernd ist.“

Die „Finishliner“ haben ihre erste Trainingseinheiten schon hinter sich. „Aber das ist nur ein Bruchteil, von dem was noch vor ihnen steht“, verspricht Keller, der auch nochmals auf die Härte der nächsten sechs Monate hinweist: „Wir haben mit Sicherheit ein dichtes Programm.“ Als Beweis: Von den 56 bisherigen Teilnehmern haben 48 die Ziellinie in Wallsee überquert. „Es gab noch keine weiße Fahne. Vielleicht ist es dieses Mal so weit“, sagt Keller.