Das Triple ist perfekt. Nach den Turnieren in Scheibbs und Hausmening triumphierte Dominic Weidinger auch in Amstetten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 29. August 2017 (03:10)
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Drei Turniersiege in drei Wochen. Nach seinen souveränen Erfolgen in Scheibbs und Hausmening war Dominic Weidinger auch in Amstetten nicht zu schlagen. Der topgesetzte Greinsfurther gab auch bei diesem Turnier keinen Satz ab.

Drittes ÖTV-Turnier in drei Wochen: dritter Sieg. Dominic Weidingers Bilanz für die Heimturniere im Kreis West kann sich sehen lassen. Wie schon in Scheibbs und Hausmening war der topgesetzte Greinsfurther auch in Amstetten ohne wirkliche Konkurrenz. Zum dritten Mal in Folge blieb der 22-Jährige ohne Satzverlust.

Diese Überlegenheit der Nummer 20 der ÖTV-Rangliste bekam auch Vorjahressieger Felix Schüller zu spüren, der im Semifinale auf Weidinger traf. Der Lokalmatador spielte gut mit, konnte Weidinger phasenweise fordern, aber war im Endeffekt chancenlos. Schüllers große Stunde hatte bereits im Viertelfinale geschlagen. Da warf der Amstettner mit dem als Nummer drei gesetzten Tiroler Luca Maldoner die Nummer 33 Österreichs aus dem Bewerb. Im Achtelfinale hatte der Titelverteidiger Johannes Auer ausgeschaltet, der in Hausmening noch im Semifinale gestanden war.

Nach einer Stunde Sache erledigt

Nicht ganz nach Wunsch verlief das Turnier für die Nummer zwei des Bewerbs. Gregor Ramskogler (UTC Waidhofen) hatte schon im Viertelfinale gegen Christopher Hutterer hart zu kämpfen, im Semifinale ging dann gegen Johannes Mühlberger fast gar nichts mehr. Vier Games waren Ramskoglers gesamte Ausbeute.

Mehr als vier Games waren Mühlberger dann im Finale auch nicht vergönnt. Die Aufschlagstärke Weidingers ließ den Oberösterreicher, der vor wenigen Wochen in Kilb triumphiert hatte, schlichtweg verzweifeln. Nach gut einer Stunde war die Sache erledigt.