Die Formkurve stimmt. Die Amstettner Volleyballer schlugen sich beim Toros Cup in Salzburg sehr gut. Die junge VCA-Truppe belegte zwei Wochen vor Meisterschaftsbeginn den dritten Platz.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 20. September 2016 (02:30)
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Zufrieden mit dem ersten Test. Mit einer jungen Truppe nahm der VCA den internationalen Toros Cup in Salzburg in Angriff. Die Amstettner sicherten sich Rang drei und tankten Selbstvertrauen.

Ohne Nationalspieler Thomas Tröthann und ohne die beiden Neuzugänge Hrvoje Zelenika und Fabian Kandolf bestritt der VCA das erste Vorbereitungsturnier der neuen Saison. Aus dem Training heraus sammelten die Amstettner beim internationalen Toros Cup in Salzburg die erste Matchpraxis des neuen Spieljahres. Und das durchaus erfolgreich.

Im Halbfinale dann chancenlos gewesen

„Es war ein sehr gutes Turnier. Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Nach fünf Spielen in zwei Tagen waren die Burschen aber ganz schön kaputt“, fasste VCA-Sportdirektor Micha Henschke, der die Mannschaft in Salzburg betreute, den Auftritt der jungen Truppe zusammen. Die Amstettner spielten mit einer Mischung aus dem ersten und dem zweiten Bundesligateam. Phasenweise standen sogar vier Junioren am Feld. Umso höher ist der erreichte dritte Platz einzuschätzen.

Die Mostviertler setzten sich in den Gruppenspielen gegen die Ligakonkurrenten aus Salzburg und Ried durch und mussten sich dem TSV Jona aus der Schweiz geschlagen geben. Gegen das starke Team aus dem Waldviertel waren die Amstettner im Halbfinale chancenlos.

„Die haben acht oder neun Legionäre. Die Mannschaft spielt heuer auf dem Niveau von Aich/Dob“, traut Henschke den Waldviertlern für die in zwei Wochen beginnende Meisterschaft einiges zu. Das kleine Finale gegen Weiz ging wieder auf das Konto des VCA. „Es war die erste Bestandsaufnahme. Die Siege gegen die Ligakonkurrenten geben uns natürlich Selbstvertrauen für die nächsten Wochen“, so Henschke.

Turnierluft schnupperten auch die beiden Herrenteams des VCV St. Valentin. Sie gingen beim Indoor Warm-up in Linz an den Start. Die Bundesligatruppe der Valentiner entschied das Turnier ohne Satzverlust für sich. „Es war ein ständiges Auf und Ab. Wir haben noch einige Abstimmungsschwierigkeiten“, ortete Kapitän Daniel Dumfart noch Trainingsbedarf, bevor am 1. Oktober die Meisterschaft startet.