VCA Amstetten: Der Deckel ist drauf

VCA Amstetten fixiert Einzug in Toprunde. Und legt in Tirol gleich nochmals nach.

Erstellt am 08. Dezember 2021 | 02:21
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Der Deckel ist drauf
Am Mittwoch alles klar gemacht. Maximilian Schober (links) und der VCA Amstetten gaben sich gegen Sokol V aus Wien keine Blöße und zogen mit einem 3:0 in die Toprunde ein.
 
Foto: Anton Kovacs

Sie kamen, sahen und siegten: Mit einem klaren 3:0 über Sokol erspielte sich der VCA Amstetten schon unter der Woche den Einzug in die Toprunde. Da war der 3:0-Auswärtssieg in Tirol am Wochenende schon fast nur noch eine Draufgabe. Aber der Reihe nach.

Ohne Zuschauer, dafür mit umso mehr Motivation starteten die Amstettner am Mittwoch in die Heimpartie in der Johann-Pölz-Halle gegen Sokol V aus Wien – ging es doch gegen den engsten Verfolger. Und beide Teams schenkten sich nichts. „Es war das erwartet schwere Spiel“, schilderte VCA-Aufspieler Alexander Spring.

Der erste Durchgang ging knapp aber doch mit 25:23 an die Hausherren, der zweite dann ebenfalls knapp mit 26:24. „In den entscheidenden Phasen haben wir die Nerven behalten, und diese Abgebrühtheit hat den Unterschied gemacht“, erklärte VCA-Kapitän Florian Ringseis.

Auch der dritte Durchgang verlief eng, allerdings waren die Amstettner erneut am Ende die bessere Mannschaft, erarbeiteten sich in der Schlussphase vier Satzbälle und nutzten gleich den zweiten zum 25:22. Der Endstand von 3:0 besiegelte den anvisierten Einzug in das obere Play-off: „Wir mussten gewinnen und ein 3:0 ist daher ein gutes Ergebnis. Jetzt gehören wir zu den fünf stärksten Teams. Wir haben in der Zwischenrunde jetzt nichts zu verlieren“, analysiert Spring.

Am Samstag folgte der nächste VCA-Streich. Mit der gelungenen Toprundenqualifikation in der Tasche setzte Trainer Andrej Urnaut in Innsbruck gegen Aufsteiger Hypo Tirol auf Rotation in der Starting Six im Vergleich zu den bisherigen Partien. Und die neu aufgestellte Mostviertler Mannschaft, mit Libero Lauris Ochaya, Diagonalangreifer Jonah Zelenka und Mittelblock-Oldie Srdjan Vracaric, war schnell in der Partie angekommen. „Natürlich war es am Anfang eine große Umstellung, aber wir haben schnell zueinandergefunden“, erklärt Zelenka, der mit 16 Punkten der Topscorer in den Reihen des VCA war. Den ersten Durchgang gewannen die Mostviertler gleich mit 25:21.

Fehlende Aggressivität bedeutete Überstunden

Einige Abstimmungsschwierigkeiten machten den Amstettnern dann im zweiten Satz zu schaffen. „Es hat ein wenig die Aggressivität gefehlt, vor allem im Block“, sagt Zelenka. Die Konsequenz war ein Sechs-Punkte-Vorsprung der Tiroler, doch der VCA konnte sich zurückkämpfen und gewann nach Überstunden mit 31:29.

„Im dritten Satz hat dann wieder alles gepasst und wir konnten den Auswärtssieg einfahren“, blickt Zelenka mehr als zufrieden zurück. Seine Amstettner ließen nichts anbrennen und fixierten mit einem 25:18 den elften Saisonsieg. Nach dem Ausflug nach Bulgarien (siehe Artikel unten) warten auf den VCA in der Liga nun noch zwei Derbys gegen Waldviertel am 11. und 18. Dezember.