VCA Amstetten im CEV Challenge Cup eine Runde weiter

Der VCA Amstetten NÖ musste zwar eine 2:3-Niederlage gegen Kharkiv einstecken, stieg aber aufgrund des 3:1-Hinrundensieges in die Runde der letzten 32 auf.

Erstellt am 18. November 2021 | 09:13
vca amstetten aufstieg
Foto: Bauer

Die Erleichterung war Sportdirektor Michael Henschke ins Gesicht geschrieben. „Wir hatten die ganze Woche mit erkrankten Spielern zu kämpfen und konnten das trotzdem lösen. Das war ein starker Auftritt“, freut sich Henschke. Während die Ukrainer von Law Academy Kharkiv in Hinspiel noch von der Stärke der Mostviertler überrascht waren, wollten die Gäste aber ihre letzte kleine Chance nutzen. So ging auch der erste Durchgang an die Ukrainer. Doch die Truppe von Amstetten-Coach Andrej Urnaut ließ sich in ihrer Marschrichtung nicht beirren und gleich dank eines 25:18 in Sätzen aus.

Erleichterung war groß

Danach fehlte nur noch ein Satz zum Aufstieg. Und der gelang auch im dritten Durchgang. Die Heimischen erspielten sich einen kleinen Vorsprung in der Mitte des ersten Satzes. Die Ukrainer kämpften sich zwar noch zurück, aber am Ende hatte der VCA fünf Satzbälle. Mit dem Zweiten war das Ticket für die nächste Runde gebucht. Danach rotierte Urnaut auf mehreren Positionen. „Nach dem fixierten Aufstieg war ein wenig die Luft raus. Aber wir haben uns erneut sehr gut präsentiert und die Mannschaft ist in den beiden Spielen jetzt richtig gewachsen“, sagt VCA-Kapitän Florian Ringseis.

Nächste Reise nach Sofia

Der nächste Gegner im CEV Challenge Cup steht für Amstetten ebenfalls schon fest. Die Niederösterreicher treffen Anfang Dezember in der heimischen Johann-Pölz-Halle auf den bulgarischen Vertreter Lewski Sofia. Das Retourmatch findet dann eine Woche später in der bulgarischen Hauptstadt statt.

VCA Amstetten NÖ – VSC Law Academy Kharkiv 2:3 (23:25, 25:18, 25:20, 20:25, 11:15)