Fabian Kriener: Der verlorene Sohn kehrt zurück. Fabian Kriener kehrt nach seinen zwei Jahren in Ried wieder zurück zu seinem Stammverein, dem VCA Amstetten NÖ.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 24. Juni 2020 (02:46)
Heimkehrer. Fabian Kriener kehrt zu seinem Stammverein Amstetten zurück.
Maurer

Über zehn Jahre trug Fabian Kriener das Trikot des VCA Amstetten NÖ in der heimischen Liga und im Cup. Nach zwei Jahren beim UVC Ried/Innkreis kehrt nun der „verlorene Sohn“ wieder ins Mostviertel zurück. In der kommenden Saison wird sich der 24-Jährige wieder das orange Heimtrikot der Niederösterreicher überstreifen.

„Er hat seine berufliche Ausbildung nun abgeschlossen und wir sind überglücklich, dass er sich wieder für uns entschieden hat“, freute sich Sportdirektor Michael Henschke. Dreimal wurde Kriener Dritter der Bundesliga und stemmte mit seinen Teamkollegen dreimal den österreichischen Volleyball Cup als Sieger in die Höhe.

„Er war lange das Gesicht des Vereins und hatte maßgeblichen Anteil an den Erfolgen“, fügte Henschke an, der nun mit Kriener den zehnten Österreicher für seinen Kader 2020/21 bekanntgab.

In der kommenden Saison wird Kriener aber eine völlig neue Aufgabe erwarten, denn er wird von der Zuspielposition in den Angriff wechseln, aber auch mit seiner Erfahrung Jan Zaller und Alexander Spring voll unterstützen. „Ich freue mich schon auf den Trainingsstart. Der Verein hat sehr gute Arbeit im Umfeld und bei der Mannschaft geleistet und ich hoffe, dass wir an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen können“, erklärte Kriener.

Eine zusätzliche Aufgabe erhält auch VCA-Trainer Simuncic. Der Kroate, der sechs Jahre die kroatische Nationalmannschaft trainierte, rückt in das Betreuerteam des österreichischen Teams auf und wird den Slowenen Radovan Gacic als Co-Trainer unterstützen. In Amstetten bekommt Simuncic ein bekanntes Gesicht zur Seite gestellt. Der langjährige VCA-Spieler und ehemalige Mannschaftskapitän Srdjan Vracaric wird neuer Co-Trainer.

Außerdem gelang es dem Verein, Gerhard Bader, der jahrelang als Chefstatistiker bei Österreichs Vorzeigeclub Hypo Tirol sowie im Nationalteam tätig war, als Berater zu gewinnen. „Beide sind richtige Kaliber“, sagt Henschke.