26 Nationen gehen bei Stocksport-WM an den Start. Österreichs Athleten zählen von 20. Februar bis 3. März bei der WM in Amstetten und Winklarn zu den heißen Sieganwärtern.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 23. Januar 2018 (03:10)
Wallner
Ein aussichtsreiches Trio. Christian Hobl, Simone Steiner und Lokalmatador Markus Weichinger (von links) machen sich berechtigte Hoffnungen auf WM-Edelmetall.

In einem Monat rücken Amstetten und Winklarn in den Fokus der stocksportbegeisterten Weltöffentlichkeit. 26 der 46 beim internationalen Eisstocksportverband gemeldeten Nationen aus allen fünf Kontinenten werden bei der WM im Mostviertel am Start sein. Das ist Teilnehmerrekord, freuen sich die Veranstalter, die auch „Exoten“ aus Kenia, Namibia oder Indien begrüßen dürfen. Mit dabei ist auch das australische Team, das sich aus Auswanderern aus dem Mostviertel zusammensetzt.

Sieganwärter sind aber vor allem die Europäer. Dementsprechend hoch sind auch die Ziele des rot-weiß-roten Teams gesteckt. „Wenn wir sagen würden, eine Medaille reicht, dann wäre das maßlos untertrieben. Für uns zählt nur Gold“, stellt Weitenschütze Markus Weichinger, amtierender Weltmeister mit der Mannschaft, klar.

Für den Lokalmatador ist es ein Lebenstraum, seine gute Form in der Heimat auf den Punkt bringen zu können. „So groß wie heuer war seine Chance auf eine Einzelmedaille noch nie“, traut auch Gesamtkoordinator Alfred Weichinger seinem Bruder sehr viel zu.

Neben der Muskelkraft der Athleten wird die Technik bei der WM eine wichtige Rolle spielen. So werden die Finalspiele via Livestream sowohl online ins Web als auch in die Fan-Arenen übertragen. Darüber hinaus können sich Spieler und Zuseher vor Ort dank einer eigens programmierten App an aktuellen Zwischenberichten im Sekundentakt auf Vidiwalls und LED-Monitoren erfreuen.