Dreier-Stammteam mit neuen Wettbewerbautos

Mit drei neuen Fahrzeugen wird das ZM Racing-Team von Martin Zellhofer ab März in das Rallye-Geschehen eingreifen.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 00:55
Lesezeit: 2 Min
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Christoph Zellhofer mit der neuen Vorderfrontabdeckung für den Suzuki Swift Pro, die in den kommenden Tagen eingebaut wird.
Foto: Kovacs

Der Saisonrückblick des ZM Racing-Teams zeigt auf, dass Freude und Tristes eng beisammen liegen. Christoph Zellhofer war, nachdem es im Vorjahr nur zwei Rallyes gab, mit dem Suzuki Swift ZMX Pro erfolgreich unterwegs.

„Es war uns erst heuer möglich Erfahrung zu sammeln, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Wenn es auch immer nur scheinbare Kleinigkeiten gab, die wir von Sonderprüfung zu Sonderprüfungen umstellten, so wirkten sich die Änderungen positiv auf das Fahrverhalten aus. Optimal war ich bei der zur Austrian Challenge zählenden Herbstrallye in Dobersberg und beim ÖM-Lauf, der Rallye W4, unterwegs. Nicht zuletzt hat sich auch der Beifahrerinnen-Wechsel von Christina Ettel zu Alessandra Baumann positiv ausgewirkt.“

Dem vierten Gesamtrang bei der zur Austrian Challenge zählenden Herbstrallye folgte der achte Platz in der Endwertung der Rallye W4. Um 0,9 Sekunden verfehlte er beim ÖM-Abschluss den siebenten Platz. Der Blick auf den Meisterschaftsendstand lässt erkennen, wie es punktemäßig eng zuging. Zellhofer, Siebenter mit 25 Punkten, trennen vom Dritten, Johannes Käferböck, sieben Zähler, auf den Vierten, Kristof Klausz, fehlen lediglich zwei.

Die Schulterverletzung und Ausritte, bei denen der Ford Fiesta arg ramponiert wurde, sorgten bei Hermann Neubauer, nach vielen erfolgreichen Saisonen, für ein Jahr, das er aus dem Gedächtnis streichen muss. Für das ZM Racing-Team war das nicht der einzige negative Punkt. Als Dominik Dinkel, als Führender der Deutschen Rallye-Meisterschaft, in die abschließende Sachsen Rallye startete, setzte beim Ford Fiesta Rally2 der Fehlerteufel ein, der sich einem Virus gleich durch das Innenleben verbreitete. „Kaum hatten wir den Fehler behoben, trat der nächste auf. In meiner langen Karriere habe ich so etwas noch nicht erlebt,“ meinte Martin Zellhofer. Nachdem der Deutsche auch in der ÖM mitmischte, ist sein zweiter Platz in der Jahreswertung ein kleines Trostpflaster.

Zellhofer setzt auf die bewährte Mannschaft

Mit der Stammmannschaft Dinkel, Neubauer, Zellhofer startet das Team in der kommenden Saison, in der acht Meisterschaftsläufe, von denen fünf gewertet werden, ausgeschrieben sind. Der Auftakt mit der „Jänner“ wird wegen der derzeitigen Verordnungen der Bundesregierung und des Landes OÖ auf den 25.-27. Februar verlegt. 176 Kilometer werden auf 17 Sonderprüfungen die durch zwölf Gemeinden führen, verteilt.

Beim Fahrzeugpark sieht es so aus: Ein Ford Fiesta wird veräußert, ein weiterer steht zur Vermietung frei, der Andrang ist entsprechend groß, zwei neue Ford Fiesta und ein neuer Suzuki Swift Pro werden aufgebaut. Die Neuen feiern bei der Rebenland Rallye, die vom 18. Bis 19. März in Leutschach stattfinden soll, Premiere.

Christoph Zellhofer: „In der Klasse 8 wird es heftig und spannend zugehen. Die Konkurrenz wird größer. Neben den Mitsubishis kommen Ford Fiestas, erstmals auch Hyundais zum Einsatz.“