1:7! Vöslau kassiert die Höchststrafe. Historische Pleite | Kreuz-Kicker gehen gegen Krems unter; zehn Kottingbrunner erobern in Würmla einen Punkt.

Von Wolfgang Wallner und Bernhard Garaus. Erstellt am 01. September 2014 (08:27)
NOEN, Wolfgang Wallner

BAD VÖSLAU - KREMS 1:7. Der Schlusspfiff war „eine Erlösung“. Ex-Obmann Gerhard Sevcik brachte es auf den Punkt. So hoch hatten die Thermalstädter zuhause seit einem Jahrzehnt nicht verloren. Dabei egalisierte Vit Valenta nach einer tschechischen Koproduktion mit Tomas Abraham den frühen Rückstand (19.).

Doch postwendend markierte Robert Fekete das 1:2, einen Kopfball des Ungarn wenig später entschärfte Goalie Jörg Sadura. Die beste Ausgleichschance: Die hatte Rainer Weiß per Freistoß, Goalie Zwirner fischte das Leder aus dem Kreuzeck. Und nach einem Vöslauer Ballverlust im Mittelfeld war der ASK offen wie ein Scheunentor, Miro Slavov stellte auf 1:3.

Die Pause tat nur den Gästen gut: Slavov köpfelte einen Schragner-Freistoß zum 1:4 ran. Dann die nächste Standardsituation durch Schragner, Christoph Fertl stand im Rückraum goldrichtig.

Ein Fekete-Penalty (nach Jaiczay-Foul an Schragner) und Fertls zweiter Treffer abermals nach Schragner-Vorarbeit besiegelten das bittere K.O. Nicht nur den Kremser Regisseur bekamen die Vöslauer nicht in den Griff. Und nun muss das Schlusslicht auch noch zu Vorjahres-Vizemeister Leobendorf …

WÜRMLA - KOTTINGBRUNN 3:3. Eine starke kämpferische Leistung der Gäste. Denn trotz Unterzahl gelang Kottingbrunn in Würmla noch der Ausgleich zum 3:3. Marco Miesenböck stellte per Freistoß den viel umjubelten Endstand her, gänzlich zufrieden ist Trainer Markus Sukalia trotzdem nicht: „Wir machen es dem Gegner bei den Gegentoren zu einfach.“

Auch ohne Konci Schlagzahl erhöht

Zunächst aber traf der ASK: Nach Zuspiel von Laudanovic köpfte Mesut Dogan ein. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung durch Sasa Stojanicic kam Würmla aber zum Ausgleich, nur drei Minuten später landete das Leder wieder im Kottingbrunner Gehäuse, nach einem haltbaren Freistoß aus 35 Metern.

Manuel Byslovsky war kurz vor der Pause mit dem Kopf zur Stelle, doch nach Egharevba-Zuspiel traf Sen für die Heimischen mit dem Schlusspfiff zum 3:2. Nach Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, selbst nach dem Ausschluss von Marvi Konci, der wegen einer Schwalbe Gelbrot sah. Die letzte Chance hatten erneut die Blauweißen, es blieb aber bei der Punkteteilung.

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