„Nachdruck fehlt“. Ebreichsdorfer liegen trotz guter Leistungen hinter den Erwartungen zurück – vor allem wegen der Torflaute.

Von Bernhard Garaus. Erstellt am 08. September 2014 (07:57)
Goran Djuricin hofft auf mehr Durchschlagskraft bei seinen Stürmern.
NOEN, Joe Fuchs/Wolfgang Wallner
Eine halbe Stunde lang zogen die Ebreichsdorfer in Mannsdorf ein Power Play auf, das die Heimischen zur Verzweiflung brachte. Am Ende steht die Djuricin-Elf aber wieder mit leeren Händen da. Denn die besten Chancen wurden einmal mehr nicht genutzt.

„Wir treffen einfach das Tor nicht“

„Das ist derzeit unser Hauptmanko“, weiß Trainer Goran Djuricin, „wir haben in den letzten Partien immer rund eine Stunde sehr gut gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt.“

Gegen Mannsdorf waren es erneut zahllose Chancen: „Wir haben zwei Sitzer, bringen sieben Flanken in den Strafraum, treffen aber einfach das Tor nicht“, zählt er die Möglichkeiten auf. Von Pech will der Coach dabei nichts hören. „Wir treffen die falschen Entscheidungen, der letzte Nachdruck fehlt ganz einfach.“

Höfels Knieverletzung nicht so schlimm

Deshalb wird der Torabschluss kommende Woche vermehrt auf dem Trainingsplan stehen, damit die Stürmer auch das nötige Selbstvertrauen zurückbekommen.

Noch wichtiger für das Heimspiel am Freitag gegen Waidhofen wäre aber, wenn Dominik Höfel rechtzeitig fit wird. Er musste mit einer Knieverletzung ausgetauscht werden, es schaut aber nicht so schlimm aus: „Das Knie ist nicht angeschwollen und er hat kaum Schmerzen. Wenn er fit wird, mache ich mir für Freitag keine Sorgen.“

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