Velo/Run: 600 bei „Corona-Edition“. Das Lauf- und Radsport-Highlight durch das Helenental trotzte der den widrigen Bedingungen mit besonderer Ausgabe – mit Einzelstarts und ohne eine Siegerehrung.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. September 2020 (00:34)
Die Teilnehmer des Badener Radmarathons ließen sich die Laune von den gewöhnungsbedürftigen Rahmenbedingungen nicht verderben.
Rainer Mirau

Wer im Corona-Jahr 2020 ein Event wie den Velo/Run trotz aller Umstände über die Bühne bringen will, der braucht starke Nerven – und muss vor allem auf gewisse Dinge verzichten.

Die Eventagentur Vision 05 tat dies, lockte mit dem nunmehrigen Lauf- und Radsportklassiker 600 Sportler ins Helenental – trotz Einzelstarts und ohne der Durchführung einer Siegerehrung.

Das „Come Together“ nach dem Lauf blieb diesmal aus, auch auf der Laufstrecke herrschte Sicherheitsabstand. 
Rainer Mirau

Gewinner gab es am Ende freilich trotzdem: Über die Laufdistanz von fünf Kilometern behaupteten sich Helmut Kraus beziehungsweise Jutta Häusler. Über zehn Kilometer siegte bei den Herren Patrick Podest, bei den Damen Claudia Stimez. Über 15 Kilometer waren Peter Frittum und Doris März die Sieger – März war auch insgesamt die Schnellste beim Helenentallauf über 15 Kilometer. In der Teamwertung ging Platz eins an „Funlimited“. Den Badener Radmarathon über 85,3 Kilometer entschieden jeweils Philipp Gröfler und Julia Gaviano für sich. Die Teamwertung ging an das Team Geizhals.at VICC-RD. „Wir sind mit 600 Teilnehmern mehr als zufrieden und hoffen, dass sich nächstes Jahr wieder alles normalisiert“, resümiert Martin Wicha von Vision 05.