Es darf wieder zur Sache gehen. Seit heute ist Körperkontakt im Training erlaubt – Reaktionen von den Traiskirchner Basketballern und den Vöslauer Handballern.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 01. Juli 2020 (02:34)
Traiskirchens Basketball-Obmann Ernst Nemeth und Co. haben wieder eine konkrete Perspektive. Wenngleich bis zu einem geplanten Saisonstart im September/Oktober noch viele Fragen zu klären sind: Welche Sponsoren bleiben an Bord? Was passiert wirklich, wenn Akteure positiv getestet werden? Wie funktioniert das Contact Tracing der Zuseher in der Praxis?
Franz Michalski

Auch wenn ab dem heutigen Mittwoch Körperkontakt bei der Sportausübung wieder erlaubt ist, bleiben die Basketballer der Traiskirchen Lions weiter in der Sommerpause. Shawn Ray wird im Juli zwei Basketball-Camps abhalten. Ab 7. Juli noch am Eislaufplatz, ab Ende Juli wieder im Lions Dome, dort wird demnächst auch die ein oder andere individuelle Einheit stattfinden. „Ein paar Superliga-Spieler und vor allem die U19 werden sich dort fit halten“, gibt Lions-Obmann Ernst Nemeth Einblick.

In Sachen Kaderplanung gibt es noch keine Vollzugsmeldungen. Mit Headcoach Markus Pinezich soll jedenfalls verlängert werden. „Mündliche Vorbesprechungen hat es schon gegeben“, erzählt Nemeth, der derzeit auf der Suche nach einem zweiten hauptamtlichen Trainer ist. Den schreibt die Liga nämlich ab der kommenden Saison vor.

„Es gibt ja mit 1. Juli weitere Lockerungen – wir hoffen, es bleibt dabei.“ Bad Vöslaus Sandra Barta hofft, dass es am Weg zurück keine Komplikationen gibt.

Bereits seit Anfang Juni trainieren die Kampfmannschaften der Bad Vöslauer Handballer wieder in der Thermenhalle. Zwischen den Einheiten der Damen und Herren wird die Halle desinfiziert. „Klappt aber wirklich sehr gut und diszipliniert“, kommentiert Präsidentin Sandra Barta.

Angesichts zuletzt leicht steigender Corona-Zahlen in Österreich macht sich die Vereinschefin aber auch ihre Gedanken: „Es gibt ja mit 1. Juli weitere Lockerungen – wir hoffen, es bleibt dabei“, kann bei negativer Entwicklung ein Schritt zurück folgen. Ein Abschlussfest wird es heuer nicht geben.