Zittern trotz der großen Eckel-Show. Philipp Eckel spielte bei EM groß auf. Viertelfinale fraglich.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 15. September 2021 (02:19)
Zittern trotz der großen Eckel-Show
Dürfen Philipp Eckel (r.) und Co. über den Viertelfinaleinzug jubeln?
Eugen Werner

Besser hätte die Baseball-EM im italienischen Piemont für Österreichs Herren-Nationalteam gar nicht starten können. Die rot-weiß-rote Equipe rund um das Grasshoppers-Quartett Tobias Kiefer, Philipp Eckel, Philip Brenner und Tobias Werner schlugen im ersten Vorrundenspiel Belgien mit 12:11. Es war der erste Sieg gegen die Roten Teufel seit 20 Jahren. Nachdem die Belgier mit 4:0 in Führung gingen, schlug Eckel ein Triple. Moritz Scheicher scorte. Wenig später lief Eckel selbst zum 2:4. Kiefer hielt die Belgier dann als Pitcher unter Kontrolle.

Die Österreicher gingen mit 7:4 in Führung. Das Match blieb aber umkämpft. Belgien verkürze. Eckel verschaffte Österreich mit einem Homerun wieder etwas Luft, ehe die Belgier mit 11:9 in Führung gingen. Im letzten Inning scorten Moritz Scheicher, Dominik Talir und abermals Eckel zum 12:11-Sieg.

Auf den emotionalen Auftaktsieg folgte die große Ernüchterung. Denn gegen Griechenland verpassten die Österreicher den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale. Die Griechen setzten sich im dritten Extra Inning mit 14:13 durch. Damit verpassten die Österreicher den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug.