Jetzt braucht es den Turnaround für Traiskirchen. Traiskirchen verzockt den möglichen Auswärtssieg, stehen mit dem Rücken zur Wand.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 07. Mai 2019 (01:38)
Franz Michalski
Benedikt Güttl und die Traiskirchen Lions wollen die Swans am heutigen Dienstag endlich ausdribbeln. Seit 1994 gelang den Löwen gegen Gmunden kein Play-off-Sieg mehr (Bilanz – 0:11), wird der Fluch nun nicht gebrochen, ist die Saison für die Traiskirchner bereits zu Ende.

Eine zwölf Punkte-Führung schoss sich Traiksirchen am Samstag in Gmunden heraus, doch im dritten Viertel verlor der Polster seine Daunenfedern. Die Oberösterreicher kamen heran und in der absoluten Schlussphase durften die Gmundner Schwäne zweimal frei aus der Distanz werfen, siegten mit 73:68.

Und weil Traiskirchen unter der Woche beim 45:91 inferior agierte, liegen die Lions in der Viertelfinal-Serie bereits mit 0:2 zurück. Jede weitere Niederlage bedeutet für die Kostic-Truppe das vorzeitige Saisonaus. „Das Schnapperl, das wir gebraucht hätten, um die Serie zu Hause auszumachen, wäre drin gewesen“, ärgert sich Lions-Manager Stefan Höllerl: „Natürlich kann man sagen, dass wir es selbst vergeigt haben, aber Gmunden hat auch eine gewisse Qualität. Wenn man ihnen den kleinen Finger gibt, reißen sie einem die ganze Hand aus.“

Am heutigen Dienstag (19 Uhr) kommt die Serie in den Lions Dome. Mit der Unterstützung der heimischen Fans wollen die Löwen die Schwäne beißen. „Ich bin davon überzeugt, dass das noch ein Turnaround-Game werden kann“, gibt Höllerl das Semifinale nicht auf.