Traiskirchen beginnt mit der Kaderplanung. Mitten im Abstiegskampf beginnt Traiskirchen mit der Kaderplanung. Die NÖN weiß die ersten Transfermarkt-Tendenzen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 24. Februar 2021 (01:23)
Maximilian Schuecker hat noch ein Jahr Vertrag in Traiskirchen.
M. Zottl

Dass Traiskirchen in der Saison 2021/22 Teil der Superliga ist, ist noch nicht ganz fix. Aber die Löwen haben in den Relegationsrunden zwei Chancen aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern und könnten sonst auch noch aus der Zweiten Liga Schützenhilfe gebrauchen, dann nämlich, wenn Fürstenfeld (als einziger Aufstiegsinteressent) nicht ins Finale vorstößt.

Die Löwen planen aktuell jedenfalls für ein weiteres Jahr in der Superliga. Die Kaderplanungen werden in den nächsten Tagen richtig Fahrt aufnehmen: „Wir waren letztes Jahr zu spät dran, wollen nun im März beginnen“, gibt Obmann Ernst Nemeth im NÖN-Gespräch Auskunft.

Die Großen. Auf der Center-Position soll es keine Änderung geben. Maximilian Schuecker hat noch einen Vertrag für die kommende Saison, und auch wenn er bisher, auch verletzungsbedingt, schwankende Leistungen brachte, soll der Big Man eine zweite Chance erhalten. Auch ein Verbleib von Leistungsträger Mario Spaleta scheint möglich. Der Kroate möchte in Österreich sesshaft werden, überlegt auch einen Brotberuf anzunehmen. Traiskirchen als sportliche Heimat ist zumindest eine Option.

Die Jungen. David Makivic bekam in dieser Spielzeit einige Einsatzminuten. Dieser Weg soll forciert werden. Auch der 22-jährige Guard Filip Kukic ist ein Kandidat für ein weiteres Jahr im Lions Dome.

Die Legionäre. Sieben Ausländer – bis zur Einbürgerung von Youngster Aaron HofferToth – hatten die Lions heuer im Kader. Die Zahl soll sich verringern, damit die Jungen eben auch mehr Einsatzzeit bekommen. Zwei Legionäre weniger dürften es werden. Ein Verbleib des aktuell Verletzten Adam Thoseby gilt deshalb als unwahrscheinlich. Am Markt wird vorrangig nach heimischen Spielern Ausschau gehalten.

Die Routiniers. „Shawn Ray ist immer eine Option“, grinst Nemeth angesprochen auf den 41-jährigen US-Boy. Eine Saison – vielleicht in Doppelrolle als Nachwuchstrainer – hat er noch im Tank. Ein Fragezeichen steht hinter Georg Gentner, der wegen seiner lädierten Knie wieder am OP-Tisch lag.