Unbändiger Löwen-Wille: Traiskirchen schlug zurück. Mit einem Bein waren die Traiskirchen Lions schon draußen, mit furiosem Schlussviertel machen die Löwen die Viertelfinal-Serie aber nochmal spannend.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 08. Mai 2019 (08:00)

Dont' stop believin' schrieben sich die Traiskirchen Lions auf die Fahne, oder besser gesagt an die Hallenwand. Denn das Riesenplakat beschrieb die 40 Minuten der dritten Viertelfinal-Begegnung ganz gut. Doch alles der Reihe nach. Die Gmunden Swans hatten sich bei ihren beiden Heimspielen schadlos gehalten, reisten mit einem 2:0-Vorsprung nach Niederösterreich.

Und wie schon im zweiten Spiel der Serie erwischten die Traiskirchner den besseren Start, führten zwischenzeitlich mit zehn Punkten. Und wie im zweiten Spiel sah die Kostic-Truppe vor allem im dritten Spielabschnitt richtig schlecht aus, Gmunden hatten eine elf Punkte-Führung.

Der Traumstart in Viertel vier

Doch während die Oberösterreicher geistig schon nach dem Aufstiegssekt suchten, hörten Benedikt Güttl und Co. nicht auf, an sich zu glauben. Mit einem Run zu Beginn des Schlussviertel übernahmen die Hausherren wieder die Führung, sollten diese verteidigen. Auch wenn Benedikt Danek in der Schlussphase Bock auf Spannung hatte, die ersten zwei seiner drei Freiwürfe versemmelte. Der dritte saß, mit dem 73:69 war die Partie entschieden. Endstand - 74:72.

Dem unglaublich dramatischen Sieg zum Trotz: "Gmunden führt immer noch mit 2:1 in der Serie. Wir brauchen Donnerstag, 19 Uhr. Jeden Fan, jeder der heute da war, soll noch einen mitnehmen", weiß Benedikt Danek, dass es noch zwei solcher Mammutleistungen braucht, nur dann war Spiel drei auch wirklich ein Turnaround-Game.