EM steigt in Baden. Erstmals Turnierdoppel im Strandbad: Nach dem CEV Masters steigt im Juni 2017 die U22-Europameisterschaft!

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 29. November 2016 (05:58)
Stolz auf den „Beachvolleyball-Coup“: ÖVV-Boss Peter Kleinmann, flankiert vom Vision05-Duo Nicolas Hold und Dominik Gschiegl.
NOEN, Felten

So ein „Beach-Doppel“ hat Baden noch nicht erlebt! Gleich zwei Top-Turniere stehen Mitte Juni am Programm. Erst das wieder in die Masters-Kategorie aufgestiegene internationale Turnier (CEV Masters presented by Sportland.NÖ), dann die U22-Europameisterschaft (21. bis 25. Juni). Verbandspräsident Peter Kleinmann: „Die Volleyballwelt wird auf Österreich schauen.“

Fünf Nationen hat sich um die EM-Austragung bemüht. Dass der Zuschlag an die Kurstadt ging, liegt an der jahrelangen Erfahrung und Konsequenz, die Badens „Vision05“-Zampanos um Dominik Gschiegl und Nicolas Hold an den Tag gelegt haben. „Baden hat sich über viele Jahre als Austragungsort für einen Spitzensport-Event etabliert“, unterstreicht Hold.

„Wir sind von Jahr zu Jahr gewachsen. Mit dem Masters und der U22-EM setzen wir Baden das Krönchen auf.“ Freilich: Wer rastet, der rostet. Das ist bei der Badener Eventagentur allen klar. Sowohl in Sachen Infrastruktur als auch beim Gesamtangebot wolle man ein Zeichen setzen, sagt Hold. Partner Dominik Gschiegl: „Wir sind stolz, in Baden wieder ein Double-Gender-Turnier der höchsten Kategorie auf der European Beachvolleyball-Tour mit einem Gesamtpreisgeld von 50.000 Euro auszurichten. Zusammen mit der U22-EM rücken wir in den medialen Fokus.“

Davon erhofft man sich auch einen weiteren touristischen Impuls für die Region. Allein mehr als 350 Spieler und 200 Staffmembers werden ab 13. Juni erwartet.