Blumauer gewinnen, Tribuswinkel verliert. Blumau feiert ersten Sieg seit über einem Jahr, Oberwaltersdorf souverän, Tribuswinkel verliert erstmals.

Von Johannes Wiesmann. Erstellt am 08. September 2014 (09:34)
NOEN, Bernhard Garaus

BERNDORF - BLUMAU 0:1. Ein fast historisches Spiel erlebten die Zuschauer in Berndorf. Exakt 461 Tage nach dem letzten Sieg kann Blumau wieder drei Punkte einfahren. „Das Saisonziel ist damit schon erreicht“, scherzt Sportchef Roland Rock.

Das Team von Andreas Tritting überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit, spielte sich einige Chancen heraus. Bereits in der zehnten Minute fiel das Goldtor. Jakubec verwertete einen tollen Lochpass eiskalt. In Halbzeit zwei war es Goalie Dworczak, der den Blumauern mit einigen Paraden den Sieg rettete. Rock: „Das war die notwendige Motivationsspritze für uns.“

TEESDORF - ALTENMARKT 2:0. „Wir haben das Spiel wegen einer sehr schwachen ersten Halbzeit verloren“, ärgert sich SKV-Obmann Christian Wurmetzberger. Dabei hatten die Gäste sogar die erste Chance der Partie. Doch Massing fischte einen Schuss noch aus dem Kreuzeck.

Altenmarkt am Drücker, doch Massing ganz stark

Dann spielten nur noch die Teesdorfer, die nach einem Zirngast-Dropkick (22.) und einem Kopranovic-Heber (38.) zur Pause verident führten. In Halbzeit zwei waren dann aber die Altenmarkter am Drücker, hatten auch einige Chancen. Doch Teesdorf-Goalie Massing war an diesem Tag unüberwindbar. ATSV-Coach Hannes Pokorny: „Er war heute unglaublich stark.“

ENZESFELD - SOOSS 1:3. Die erste halbe Stunde gehörteeindeutig den Gästen. „Da haben wir uns qualitative Chancen erarbeit und zum Glück auch genutzt“, sagt Sooß-Trainer Peter Miglitsch. Zuerst traf Marsch nach schönem Stangelpass, dann netzte Babuscu zum 0:2. Erst danach wachten die Enzesfelder auf.

Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten fast nur noch die Gastgeber. Nach Geitners Anschlusstreffer (64.) war es ein Spiel auf Augenhöhe - mit dem besseren Ende für Sooß. Kurz vor Schluss sorgte Winkler für die Entscheidung. Enzesfeld-Trainer Lechner: „Gegen Sooß können wir wohl nicht gewinnen.“

GÜNSELSDORF - OBERWALTERSDORF 0:5. Auch wenn Günselsdorf in der ersten Halbzeit brav mitspielte, merkte man von Beginn an den Klassenunterschied. Die Gastgeber standen tief, Oberwaltersdorf machte das Spiel und ging bereits nach 17 Minuten durch einen Vejnar-Freistoß in Führung.

Titelfavorit ballerte sich an die Spitze

„Wir haben dann wenig zugelassen, zumindest eine Stunde lang“, sagt SC-Sektionsleiter Raimund Grauszer. Dann brach die Günselsdorfer Defensive auseinander. Der Titelfavorit erzielte vier Tore innerhalb von 14 Minuten und schoss sich an die Tabellenspitze ASK-Trainer Rene Klauninger: „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.“

TRIBUSWINKEL - ALLAND 0:1. Alland war in einem mäßigen Spiel von Beginn an stärker. Die erste umstrittene Szene passierte aber dennoch in der Allander Spielhälfte. Der durchbrechende Nadir Sinanovic fiel nach einem Kontakt mit dem letzten Mann der Allander, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. FC-Coach Harry Schweiger: „Für ein ganz klarer Torraub.“

 

Kurz darauf nutzte Haumer ein Missverständnis zwischen Tribuswinkels Goalie Hajnal und seiner Innenverteidigung eiskalt und traf zum 0:1. Nach der Pause übernahmen die Gastgeber die Partie, hatten aber im Abschluss kein Glück. Sinnbildlich die letzte Szene der Partie: Anticevic‘s Schuss ging an die Latte. Alland-Trainer Andreas Fischer: „Da hatten wir noch einmal Glück.“

SCHÖNAU - BADEN 2:2. In Unterzahl erkämpften sich die Badener einen Punkt. Nach einem Veltan-Doppelpack lagen sie kurzzeitig sogar mit 2:1 in Front. Doch nach dem Ausgleich durch Pallanich war Schönau dem Sieg schlussendlich näher. Pressesprecher Rudi Opitz: „Wir hätten hier sieben Tore schießen müssen.“ Viele Schönauer Chancen blieben ungenützt, Torhüter Popalzai avancierte zum Matchwinner. „Ich bin sehr stolz auf die Burschen“, sagt ASV-Trainer Peter Duchek.

KLAUSEN-LEOPOLDSDORF - POTTENSTEIN 4:2. „Statt 4:0 drüberzufahren, machen wir‘s wieder spannend“, versteht Klausens Sportche Gottlieb Schöndorfer die Welt nicht. Nach sensationellem Beginn und 2:0-Führung schaltete sein Team wieder zurück und kassierte den Ausgleich. Per Elfer erzielte Schaupp das 3:2, kurz darauf parierte der bärenstarke Steinbacher auf der Gegenseite einen Elfer. Als Pottensteins Goalie zum Schluss bei einem Korner mit vorne ist, trifft Brkic zum Endstand ins leere Tor.