Doppelter „Victory“. Name war Programm: Othello Victory und Tosca Victory beherrschten im Magna Racino ihre Jahrgangsrennen nach Belieben.

Von Christopher Käferle. Erstellt am 08. September 2014 (07:51)
NOEN, ED RISAVY
Wer das Wort „Sieg“ im Namen trägt, kann nur gewinnen. So war es auch bei den sonntägigen Traber-Zuchtrennen im Ebreichsdorfer Magna Racino.

Im „Frank Stronach Derby“ für Dreijährige mauserte sich, der bereits einfach dekorierte Zuchtrennsieger, Othello Victory zum absoluten Jahrgangsbesten. Der nobel abstammende Hengst ließ anfangs die Konkurrenz das Tempo machen, attackierte rund 600 Meter vor dem Ziel aus siebenter Position und ließ seine Gegner mit einem aggressiven Finish abblitzen.

Von diesen präsentierte sich Zuchtrenn-Newcomer Born Alone (Carsten Milek) am besten. Er überraschte mit seinem zweiten Platz. Rang drei blieb Mentor Venus (Johann Lichtenwörther), der zum Schluss hin viel leisten musste und zudem vom galoppierenden Hot Heart (Detlef Fleischer) irritiert wurde.

Die „Racino Breeders Crown“ für Vierjährige ging an Tosca Victory. Der in München vorbereitete, nun neunfache Zuchtrennsieger triumphierte nach Belieben seines Trainers Gerhard Biendl Start-Ziel. Inka Sunrise (Hubert Brandstätter jun.) wurde Zweite vor Dallas Venus (Michael Hönemann).