Ebreichsdorf fehlen noch zwei Punkte. 2. Landesliga Ost | Die Djuricin-Elf kann im nächsten Spiel den Meistertitel fixieren. Traiskirchen mit mühevollem Sieg.

Erstellt am 05. Mai 2014 (10:00)
NOEN, Wolfgang Wallner
Sebastian Bauer (l.) hielt die Viererkette auch gegen Scheiblingkirchen wieder fehlerlos zusammen. Johannes Egger (r.) war wie in den letzten Spielen vorne erfolgreich. Foto: Wallner

EBREICHSDORF - SCHEIBLINGKIRCHEN 3:0. Ein ungewohntes Bild bot sich den rund 450 Zusehern in Ebreichsdorf am Feiertag: Scheiblingkirchen fand besser in die Partie und dominierte den überlegenen Tabellenführer in den ersten zwanzig Minuten.

„So stark hat noch kein Team bei uns gespielt“, honoriert Sektionsleiter Heidenreich die Leistung des Gegners. Doch die Gäste konnten ihre Überlegenheit in nichts Zählbares ummünzen. Nach etwa einer halben Stunde fand der ASK dann endlich in die Partie. Und zeigte Effektivität: Anderst verwertete die erste Torchance zum 1:0, nur fünf Minuten später erhöhte Egger nach Slawik-Pass auf 2:0.

SL Heidenreich bleibt vorsichtig

Auch nach der Pause bleibt Ebreichsdorf am Drücker und wird nach etwas mehr als einer Stunde belohnt. Slawik verwertete einen Abpraller nach einem Derdak-Schuss zum 3:0 und entschied die Partie. Heidenreich: „Uns fehlen zwar nur noch zwei Punkte, zum Meistertitel lass ich mir aber noch nicht gratulieren.“

TRAISKIRCHEN - LANGENLEBARN 2:0. Gegen das Schlusslicht aus Langenlebarn tat sich Traiskirchen lange schwer. Wieder mit einem 3-6-1 angetreten, hatte die Haas-Elf zwar mehr vom Spiel, konnte sich gegen die tiefstehenden Gegner aber so gut wie keine Torchancen herausspielen. Mit einer Ausnahme: In der 22. Minute tankte sich Pospichal nach schöner Einzelaktion durch und traf zum 1:0.

„Das Tor war unglaublich wichtig“, weiß Manager Erich Kroboth. Erst im Laufe der zweiten Halbzeit kam der FCM zu einigen Chancen, weil Langenlebarn offensiver spielen musste. Kohl, Stojiljkovic und Hoppel verpassten zunächst aber jeweils die Vorentscheidung. Erst zehn Minuten vor Schluss war es „Joker“ Mitter, der zum 2:0 einschoss. Kroboth: „Wir sind leider wie ein Chamäleon, wir passen uns dem Gegner immer an.“

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