Gute Weite reichte nicht für das Finale. Noemi Luyer war mit dem U20-Nationalteam in Schweden gefordert. Speerwurf-Konkurrenz war enorm stark.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 03. September 2019 (01:39)
ÖLV/Coen Schilderman
Finale im Visier. Noemi Luyer kam nah an ihre momentane Bestleistung heran – unter die besten Zwölf schaffte es die Pottenstein-Athletin aber dennoch nicht.

Bereits zum dritten Mal war Noemi Luyer im Trikot des Nationalteams im Einsatz. Diesmal bei der U20-EM in Schweden, wo die Union-Pottenstein-Athletin im Speerwurf antrat.

Mit starken 47,56 Metern Wurfweite in der Qualifikation startete Luyer gleich ideal in den Bewerb. Diese konnte Luyer in weiterer Folge aber nicht mehr steigern – am Ende bedeutete dies Rang 22. Obwohl die junge Athletin die drittbeste Weite ihrer Saison ablieferte, war das Finale außer Reichweite – dafür wären 51 Meter nötig gewesen. Luyer resümierte: „Ich war mit meinen Würfen nicht ganz zufrieden, aber dafür war die Weite ganz okay. Die Konkurrenz war heute richtig stark. 51 Meter waren für das Finale der besten zwölf erforderlich. Dieselbe Weite hätte bei der U23-EM zuletzt für das Finale gereicht hätte.“

Das Finale (ohne österreichische Beteiligung) entschied Carolina Visca (Italien) mit starken 56,48 Metern vor ihrer deutschen Konkurrentin Julia Ulbricht mit 54,98 Meter und der Estin Gedlay Tugi (54,52 Meter) für sich.