Bad Vöslau in Bruck chancenlos

Erstellt am 15. Mai 2022 | 10:01
Lesezeit: 3 Min
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Foto: Malcolm Zottl
Die Thermalstädter unterliegen den BT Füchsen 23:27. Das Spiel war nach der ersten Hälfte praktisch entschieden. Nun gibt es für Bad Vöslau am kommenden Wochenende gegen Bärnbach ein Endspiel gegen die Rote Laterne.
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Einen glasklaren Start-Ziel-Sieg feierten die BT Füchse über die Jags: Die Niederösterreicher wurden mit 27:23 nach Hause geschickt. Dabei war der Sieg noch deutlicher, als es das Ergebnis vermuten lässt. Von der ersten Minute an hatte „Alt-Meister“ Luka Marinovic im Füchse-Tor einmal mehr seinen Kasten vernagelt.

So dauerte es bis zur neunten (!) Minute, bis er erstmals den Ball aus dem Netz fischen musste. Da hatte die Füchse-Offensive aber schon ganze Arbeit geleistet und ihrerseits schon fünf Mal den Ball im Tor untergebracht. So lagen die Heimischen bereits nach zwölf Minuten mit 7:1 voran. In der Folge konnte Vöslau etwas besser mithalten – mit einem 15:9 wurden die Seiten gewechselt.

Füchse blieben ungefährdet

Auch im zweiten Spielabschnitt ließen die Füchse nichts mehr anbrennen. Ein starker Tormann, eine konsequente Abwehr und eine sehr variable Offensive ließen zu keiner Minute Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen wird. Zwar konnten die Gäste – nicht zuletzt dank einiger Siebenmeter – den Rückstand in Grenzen halten, mehr als Ergebniskosmetik zum ungefährdeten 27:23-Erfolg der Füchse war aber nicht mehr drinnen. 

Abschied vom Altmeister

Klar war Füchse-Boss Heinz Rumpold rundum zufrieden: „Wir wollten uns unbedingt noch gut verkaufen“, freute sich Rumpold, „schließlich ist es eine klare Angelegenheit geworden. Gestützt auf einen starken Tormann konnten wir bald einen satten Vorsprung herausspielen. Und mit einem derartigen Polster ist es natürlich schön spielen!“

Auch Luka Marinovic, der dank zahlreicher Glanzparaden auch einmal mehr zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, strahlte: „Heute waren auch meine Kinder in der Halle, natürlich eine Extra-Motivation für mich.“ Und er gab das Kompliment auch gleich an seine Vorderleute weiter: „Die Abwehr ist sehr gut gestanden, das hat mir natürlich die Sache erleichtert.“ Für ihn war es vielleicht endgültig das letzte Spiel im Füchse-Dress. „In den letzten drei Spielen können jetzt die Jungen ihr Können beweisen. Ich habe meinen Job erledigt.“ 

Keine Schützenhilfe für Jags

Katzenjammer gibt es währenddessen bei den Vöslauer Jaguaren, weil zeitgleich Bärnbach gegen Ferlach gewann, schmolz der Vorsprung auf den Tabellenletzten auf einen Punkt zusammen. Ein Showdown ums Überleben in der höchsten Liga wird das direkte Duell kommende Woche aber nicht, unter der Woche wurde ja verlautbart, dass es auch in dieser Saison keinen Absteiger aus der HLA-Meisterliga geben wird.