Bad Vöslau Jags verlieren gegen Westwien nach desolater erster Hälfte

Erstellt am 04. Dezember 2022 | 09:15
Lesezeit: 2 Min
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Raphael Muck und Bad Vöslau mussten sich Westwien knapp geschlagen geben. Kommende Woche sind gegen Graz Punkte fast schon Pflicht.
Foto: Malcolm Zottl
Schlusslicht Bad Vöslau schnupperte zum wiederholten Male an einem Punktegewinn. Am Ende standen die Thermalstädter aber wieder mit leeren Händen da, weil die Leistung im ersten Durchgang zu wünschen übrig ließ.
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Die Jags hatten im Vorfeld krankheitsbedingt einige erhebliche Ausfälle zu verzeichnen. Wohl nicht alleine darauf zurückzuführen war die nachfolgend von beiden Mannschaften gezeigte schlechte Qualität des Spiels. Während auf Seiten der Vöslauer die Deckung angeführt von einem starken Torhüter Bence Gödör eine stabile Leistung lieferte, war demgegenüber deren Angriffsleistung katastrophal. Eine auf allen Positionen weit unterdurchschnittliche Wurfeffizienz der Gastgeber und eine ebenso starke Tormannleistung von Constanrin Möstl führten zu lediglich sieben Toren in Hälfte eins, während die Wiener zumindest elf Tore anschrieben.

Vöslauer Aufbäumen bleibt unbelohnt

In Hälfte zwei bauten die Westwiener ihren Vorsprung zuerst weiter aus. Dann gab es einige strittige Entscheidungen mit Zwei-Minuten-Strafen auf der Seite der Jags. Trotzdem kämpften sich die Gastgeber wieder heran, wobei vor allem Fabian Posch und Raphael Muck starke Vorstellungen lieferten. Demgegenüber scorte bei den Westwiener insbesondere Franko Lastro sicher. In Minute 45 folgte dennoch der bis dahin nicht zu erwarten gewesene Ausgleich zum 17:17. Das Spielverlauf blieb spannend, die Jags lagen bis zur 59. Minute lediglich ein Tor zurück. Dann kassierte der bis dahin souverän agierende Richard Wöss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit de Rote Karte. Die Westwiener spielten in den Schlusssekunden den knappen Sieg (25:23) heim.

Stimmen zum Spiel

Co-Trainer Klaus Schuster: „Wir haben das Spiel definitiv in Hälfte 1 verloren und viele knappe Entscheidungen sind leider nicht zu unseren Gunsten gewertet worden.“ 

Richard Wöss: „Wir müssen vor dem Tor kaltblütiger werden und dürfen uns nicht immer so leicht verunsichern lassen. Die grundsätzliche Richtung stimmt zwar, wir müssen aber weiter hart an uns arbeiten, um auch wieder anzuschreiben.“