Bad Vöslau locker eine Runde weiter. Die Bad Vöslau Jags zeigten in der ersten Cup-Runde gegen Atzgersdorf die wohl beste Leistung im Jahr 2021. Fabian Schartel und Co. ziehen souverän im Achtelfinale ein.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 03. Februar 2021 (12:45)
Fabian Schartel warf seine Bad Vöslauer in die nächste Cup-Runde. Die Nummer 68 erzielte gegen Atzgersdorf neun Treffer.
Stephan Woldron

Die Ergebnisse passten, bis auf den Ausrutscher gegen Tulln, im bisherigen Kalenderjahr. Der Weg zu den Erfolgen war für die Bad Vöslau Jags aber immer wieder richtig steinig. Gegen Atzgersdorf machten die Thermalstädter einen Schritt nach vorne und schalteten den Ligakonkurrenten im Cup problemlos aus. Vor allem in der Defensive agierten die Jaguare beeindruckend. Schlussmann Mario Dubovecak war in Verbindung mit seiner Deckung in der ersten Hälfte fast unüberwindbar. Der Routinier entschärfte auch drei Siebenmeter der Wiener und verbuchte zwischenzeitlich eine Abwehrquote von 80 Prozent. Und in der Offensive verwerteten die Bad Vöslauer diese Chancen diesmal, das war zuletzt ja eine Achillesferse. Nach 30 Minuten führten die Niederösterreicher mit 15:5. Das Match war damit mehr oder weniger entschieden.

Bad Vöslau gibt sich zufrieden

Nach der Galavorstellung im ersten Durchgang war der Arbeitstag für den ein oder anderen Vöslauer mental aber scheinbar beendet. Zumindest begingen die Thermalstädter nach der Pause viele technische Fehler, bissen sich an der nun konsequenteren Deckung der Hausherren auch mal die Zähne aus. An diesem Tag war es allerdings Jammern auf hohem Niveau, weil Bad Vöslau stets die Kontrolle über das Spiel behielt. Schlussendlich "nur" mit 25:18 gewann. Kapitän Fabian Schartel konservierte seine Topform aus der Meisterschaft, war mit neun Treffern schon wieder Matchwinner. Der Ex-Grazer netzte in den vergangenen drei Spielen 26-mal. 

Wunschgegner und Spitzenspiel

Im Achtelfinale wünschen sich die Thermalstädter nun einen attraktiven Gegner aus der spusu Liga: Einerseits, um wertvolle Erfahrung gegen einen stärkeren Gegner zu sammeln. Andererseits, um vielleicht mit einer Sensation für Schlagzeilen zu sorgen. Erst einmal geht es aber in der Liga weiter. Am Samstag (17.30 Uhr) wartet das Heimspiel gegen Leoben. Nachdem das Ligamatch der Steirer wegen eines Coronafalls im Umfeld der Mannschaft abgesagt wurde, war Leoben gestern im Cup bereits wieder im Einsatz. Dem spusu Challenge-Spitzenspiel sollte also nichts im Wege stehen.