Der Weg der Bad Vöslauer zum Titel. Bad Vöslau macht aus Aufstiegstraum keinen Hehl. Die NÖN erklärt, wie es nach dem Grunddurchgang weitergeht.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 03. März 2021 (02:22)
Aus dem Weg geräumt. Philip Schuster (M.) schlug zuletzt in der Liga St. Pölten und Atzgersdorf. Die Top Vier scheinen abgesichert. Der Angriffsschrei gilt den Top Zwei (Hollabrunn und den BT Füchsen). Je weiter vorne die Bad Vöslauer rangieren, desto größer ist die Auswahl für die Pick Round. 
Malcolm Zottl

Am Wochenende steht für die Bad Vöslauer Herren die letzte Runde des Grunddurchgangs an. Den Punktrekord seit dem Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse fixierten die Thermalstädter bereits am vorletzten Spieltag gegen Atzgersdorf. Jetzt geht es in einer kurzen Zwischenrunde um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-offs. Der Modus in der spusu Challenge wurde im Vergleich zur letztjährigen Abbruchsaison allerdings etwas modifiziert.

Zwischenrunde. Anders als in der Vorsaison ziehen nicht fünf Mannschaften, sondern sechs in die Top-Runde ein. Gespielt wird in einem Durchgang, also fünf Runden. In der unteren Gruppe kämpfen vier Mannschaften an sechs Spieltagen um die letzten beiden Plätze in den Play-offs.

Kreuzspiele. Wer kämpft nach der Zwischenrunde noch um den Meistertitel? Auch hier gibt es eine Änderung. 2019/20 waren alle Teams, die die Top-Runde verpassten aus dem Rennen. Heuer sind die Top Sechs fix drinnen. Die Top zwei der unteren Gruppe qualifizieren sich ebenfalls. Die letzten beiden Teams kämpfen gegen den Abstieg.

Pick Round. Anders als bisher fangen die Play-offs nicht mit dem Halbfinale, sondern mit dem Viertelfinale an. Die Top Drei der oberen Zwischenrunde dürfen nach einander die Gegner für das Viertelfinale aussuchen. Der Tabellenführer darf als Erster einen Gegner auswählen – aus den letzten Zwei der oberen- und den Top-Zwei des unteren Play-offs. Dann der Zweite und Dritte. Der Viertplatzierte der oberen Zwischenrunde muss nehmen, wer übrig bleibt.

Play-off-Modus. Gespielt wird vom Viertelfinale bis zum Finale im Best-of-Three-Modus, heißt, wer zuerst zwei Spiele gewinnt, ist eine Runde weiter, beziehungsweise Meister.

Aufstiegschancen. Eigentlich ist nur der Meister zum Gang in die spusu Liga (höchste Spielklasse) berechtigt, da wäre Hollabrunn der klare Favorit. Doch seit Wochen wird heiß über eine Aufstockung der höchsten Liga auf zwölf Mannschaften diskutiert. Eine Entscheidung bis Ende Februar war ein Wunschtraum einiger Vereine. Vom Tisch ist die Reform (und mehr Aufsteiger) aber noch nicht.