Hollabrunn gewinnt Schlagerspiel gegen Bad Vöslau. Hollabrunn setzt sich in einem umkämpften Spitzenspiel der spusu Challenge gegen NÖ-Rivalen Bad Vöslau durch.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Februar 2021 (12:56)
Mario Dubovecak konnte die Niederlage seiner Bad Vöslauer gegen Hollabrunn nicht verhindern.
Malcolm Zottl

Hollabrunn ist in der zweiten Handball-Liga der große Titelfavorit. Bad Vöslau gilt als einer der größten Herausforderer. Für Brisanz war vor dem NÖ-Derby gesorgt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit anfänglichen Vorteilen für die Thermalstädter, die ihre Chancen in der Offensiv hochprozentig nutzten. Hollabrunn fand währenddessen gegen die Deckung der Jags kein Mittel. Die Bad Vöslauer führten zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren. Doch mit Zeitstrafen machten sich die Hausherren das Leben selbst schwer. Bis zur Pause kämpften sich die Hollabrunner auf 12:14 heran.

Hollabrunn mit Schlussoffensive

Nach dem Seitenwechsel verlief das Match weiterhin ausgeglichen. Die Bad Vöslauer hatten zunächst weiterhin leichte Vorteile, beziehungsweise einen kleinen Vorsprung. Mit Fortdauer verloren die Jags aber den Zugriff auf die Offensivabteilung des UHC, der immer mehr Druck aufbaute. Druck, dem die sonst so bärenstarke Deckung der Jags nicht mehr standhalten konnten. Hollabrunn setzte sich dank des Schlussspurts noch relativ deutlich mit 31:26 durch. 

Stimmen zum Spiel

Ein enttäuschter Jags-Spielmacher Philip Schuster: „Wir haben heute sowohl vorne als auch hinten keine gute Leistung abgeliefert. Jetzt heißt es das Spiel schnell abzuhaken und gleich nach vorne zu schauen, denn das Programm der nächsten Wochen ist sehr dicht und gibt uns Gelegenheit an den positiven Lauf der letzten Spiele anzuschließen.“

Sportvorstand Thomas Schartel: „Es gibt Tage, an denen nicht wirklich etwas klappt und heute war so ein Tag. Kompliment an Hollabrunn zu einem verdienten Sieg, aber wir haben ja noch ein Playoff vor uns und dort die Chance zur Revanche.“