Jags WV: Sieg war zwei Sekunden vor Schluss futsch

Erstellt am 04. Dezember 2022 | 09:20
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Foto: WHA Medienservice
Wiener Neustadt/Bad Vöslau konnte gegen Graz nicht den zweiten Saisonsieg einfahren. Die Steirerinnen glichen unmittelbar vor der Schlusssirene aus. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung.
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Von Anpfiff an lieferten sich Jags WV und HIB Handball Graz ein Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach, kein Team legte vorerst mehr als zwei Tore vor. Von der Sieben-Meter-Linie brachte Melanie Krautwaschl, die mit acht Treffern beste Werferin auf dem Parkett war, in der 49. Minute die Jags erstmals mit drei Toren in Front. Drei Minuten vor Schluss glich Lisa Spalt zum 25:25 aus. Die Gastgeberinnen legten erneut vor. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene gelang „Ex-Füchsin“ Slavica Schuster Levak, bei ihrem Debüt im Graz-Dress, der Ausgleich zum 27:27 (16:15).

„Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Als wir drei Tore vorne waren, haben wir etliche Hundertprozentige ausgelassen und Graz fand ins Spiel zurück. Leider verletzte sich Lisa Neumeister in der ersten Halbzeit ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie. Es besteht der Verdacht auf einen weiteren Kreuzbandriss“, so Wr. Neustadt-Obmann Stephen Gibson. Für sein Team war es nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche in Dornbirn der nächste Punktgewinn.