Titeltraum für Vöslauer HC geplatzt. Der Vöslauer HC musste Leoben sieglos den Titelgewinn in der Bundesliga-Finalserie überlassen. Positives überwiegt allerdings.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 23. Mai 2018 (00:00)
Trotz Niederlage holten sich die Vöslauer Spieler den verdienten Applaus des lautstarken Anhangs ab.
NOEN, Wastl

Weit ist der Vöslauer HC in dieser Bundesliga-Saison gekommen, am Ende verabschiedete man sich aber mit zwei Niederlagen in die Spielpause. Leoben erwies sich in der Finalserie als zu abgebrüht, machte nach dem Sieg im Hinspiel (23:20) in Bad Vöslau alles klar, gewann mit 27:23. Die ganz große Sensation blieb also aus, dennoch überwogen die positiven Dinge.

„Wir haben mehr erreicht, als wir uns vorstellen konnte, haben ein Finale in der ausverkauften Thermenhalle gespielt“, so Obmann Peter Gauss, „wir waren ein ebenbürtiger Gegner, Kleinigkeiten haben es entschieden.“ Vöslau verlangte dem Titelfavorit aus der Steiermark alles ab und das, obwohl mit Michael Stanic, Jan Schendlinger, Julian Klettenhofer und Ben Henkes vier Youngsters am vergangenen Wochenende einer Doppelbelastung ausgesetzt waren.

Das Quartett spielte nämlich auch bei den österreichischen U16-Staatsmeisterschaften, holte dort Bronze. Gauss blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Die Mannschaft ist jung und motiviert. Wir haben noch viel vor.“ Die Zielsetzung bleibt auch für nächste Saison gleich: Es soll wieder zumindest ins Semifinale des oberen Play-offs gehen, die jungen Spieler weiter in die Kampfmannschaft integriert werden. Am erfolgreichen Trainerduo Strazdas/Strecker wird festgehalten. „Die Mannschaft wollen wir auch so weit wie möglich zusammenhalten, bei den meisten ist der Verbleib schon fixiert“, so Gauss.