Virus-Wirren und Boden in Arbeit bei den Vöslau Jags

Trainingsstart der Jags verlief holprig. Nicht wegen des Parketts, das ist in Wr. Neustadt top, anders als jenes in der Thermenhalle, das gerade saniert wird.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:42
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Sportchef Thomas Schartel sieht sich weiter um neue Spieler um.
Foto: Malcolm Zottl

Bitte, den negativen Test herzeigen! Bad Vöslaus Handballer gingen beim Trainingsstart auf Nummer sicher. Die erste Einheit am Montag wurde abgesagt, „weil noch nicht alle PCR-Ergebnisse da waren“, schildert Jags-Sportchef Thomas Schartel, der zugibt: „Wir sind mittlerweile von Corona umzingelt.“

In der Kampfmannschaft waren bis Redaktionsschluss zwei Akteure positiv. Sie waren beim Dienstag-Training nicht dabei, ebenso wenig wie Emil Scheicher und Sandro Jankovic, die beiden Youngsters weilen beim Lehrgang des 2002er-Nationalteams.

Die Truppe von Coach Jan-Niklas Richter ist damit ziemlich ausgedünnt, weil auch noch keine Neuzugänge an Bord sind. Diese oder nächste Woche könnte sich etwas tun. Positive Signale gab es von den Verletzten Maximilian Schartel und Moritz Doblhoff-Dier. Beide stiegen wieder leicht ins Training ein. „Wir hoffen, dass sie Ende Februar oder Anfang März wieder spielen können, dann hätten wir im Rückraum zwei weitere Optionen.“

Wir sind mittlerweile von Corona umzingelt.“ Thomas SchaRtel Sportchef der Bad Vöslau Jags bekommt die steigende Zahl der Infizierten auch im Verein zu spüren.

Keine Option ist derzeit ein Training in der Bad Vöslauer Thermenhalle. Die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten des Hallenbodens sind im volle Gange. Der Boden wurde abgeschliffen und neu versiegelt. „Das geht nur im Jänner, während der Saison wäre es natürlich noch unangenehmer. Die Arbeiten waren unumgänglich. Der Boden war wirklich schon sehr schlecht beinander“, schildert Schartel.

Trainiert wird derzeit vor allem in der Wiener Neustädter Anemonenseehalle, teilweise aber auch in Gainfarn oder in der Südstadt: „Die ist aber stark frequentiert. Da gibt es kaum Lücken, in denen wir rein können.“