Vöslauer HC: Nach doppelt Rot den Faden verloren. Vöslau führte gegen Titelkandidat Leoben schon mit sieben Toren Vorsprung – am Ende Remis nach zwei Ausschlüssen.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 08. Oktober 2019 (01:55)
Friedel
Schwer zu stoppen. Maximilian Schartel (r.) und der Vöslauer HC spielten gegen Leoben groß auf.

Gut 40 Minuten lieferte Vöslau ein Spiel der Extraklasse ab, führte gegen den Titelanwärter mit sieben Toren Vorsprung (22:15). Dann der Knackpunkt: Abwehrchef Michael Stanic kassierte die Rote Karte, wenig später sah auch noch Routinier Augustas Strazdas die Ampelkarte. Die Thermalstädter konnten daraufhin nicht mehr entgegenhalten und die Gäste aus der Steiermark holten Treffer um Treffer auf und ging sogar in Führung. Wenige Sekunden vor Schluss rettete Lukas Kohlmaier mit seinem Treffer aber immerhin noch ein Unentschieden.

„Die stark spielenden Burschen hätten sich nach plus sieben einen Sieg verdient gehabt, am Ende müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein“, resümierte Vöslau-Präsident Peter Gauss. Sportdirektor Gilbert Strecker zeigt sich trotz des verpassten Sieges zufrieden: „Wir haben 45 Minuten ein sehr beherztes Spiel gemacht und eine gute Leistung gezeigt, die Roten Karten haben unseren Rhythmus gebrochen. Wir sind nach sieben Runden nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Unsere Marschroute stimmt. Wir wollen jetzt noch gegen Bruck und St. Pölten voll punkten.“