Vöslauer Jags wollen gegen Bruck gewinnen. Jags resümieren nach Hollabrunn-Pleite zwiegespalten. Wird der Matchplan eingehalten ist jeder schlagbar, auch Bruck.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 17. Februar 2021 (01:34)
Emil Zalewski und die Jags wollen sich mit einem Sieg vom Tabellenmittelfeld losreißen.
Zottl

Hollabrunn ist in der zweithöchsten Spielklasse der erklärte Titelfavorit. Die 26:31-Niederlage für Bad Vöslau ist insofern kein Beinbruch. Ärgerlich war sie dennoch, weil die Thermalstädter lange Zeit vorne lagen. Emil Zalewski, fünffacher Torschütze, ist überzeugt, dass eine Leistung wie die Spiele zuvor vielleicht gereicht hätte: „Wir waren in Deckung und Angriff nicht konsequent genug, haben unnötige Tore kassiert.“

Erst zum zweiten Mal in dieser Saison ließ die beste Defensive der Liga mehr als 30 Tore des Gegners zu. Das Bad Vöslauer Prunkstück ist die Deckung. Diese funktionierte eben nicht so gut wie zuletzt. Zalewski ist gemeinsam mit Michael Stanic im Mittelblock integraler Part der Defensive. „Gegen Hollabrunn haben wir einen bisschen schlechteren Tag erwischt. Im Großen und Ganzen hat die Absprache gefehlt“, befindet Zalewski. Es bleibt die Erkenntnis: „Wenn wir den Matchplan 60 Minuten durchziehen, können wir Hollabrunn besiegen.“

Das gilt auch für das heutige Auswärtsspiel bei Bruck/Trofaiach. Eine Partie beim Tabellenzweiten hat große Bedeutung. Bei einem Vöslauer Sieg ist die obere Zwischenrunde quasi fix. Bei einer Niederlage sind die Top Zwei einmal punktemäßig enteilt. „Sie sind eine genauso routinierte Mannschaft wie Hollabrunn. Ein Sieg wäre wichtig fürs Selbstvertrauen“, sagt Zalewski vor dem Spitzenspiel.