Jags gastieren beim Zweitliga-Meister

In der Vorsaison musste Bad Vöslau den BT Füchsen im Finale den Vortritt lassen, jetzt kommt es zum Wiedersehen der beiden Aufsteiger. Das Spiel wird am heutigen Samstag (20.15 Uhr) in ORF Sport+ und auf Laola1 live übertragen.

NÖN Redaktion Erstellt am 25. September 2021 | 09:28
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Im Zweitliga-Finale hatte Bad Vöslau rund um Emil Scheicher wenig Platz. Beim Wiedersehen in Liga eins wollen sich die Thermalstädter für die damalige Pleite revanchieren.
Foto: Malcolm Zottl

Zum Ende der vergangenen Saison gab es auf beiden Seiten lachende Gesichter. Die Spielgemeinschaft Bruck/Trofaiach jubelte in der Bad Vöslauer Thermenhalle über den Meistertitel. Bad Vöslau ging ebenso rauf in Liga eins. Dort treffen sich die beiden am vierten Spieltag wieder. Die Vorzeichen vor der Begegnung haben sich erwartungsgemäß geändert. Beide Mannschaften brauchen noch, um sich in der heimischen Top-Liga zu etablieren. Doch die Thermalstädter haben die etwas bessere Ausgangslage als die Steirer, weil dank des Auftaktssieges gegen Ferlach schon zwei Punkte am Tabellen-Konto sind. Die deftigen Niederlagen gegen Hard (14:31) und Linz (25:34) kratzen zuletzt aber auch am Selbstvertrauen. 

Füchse brauchen einen Sieg

Die Füchse sind neben den Ferlachern das einzige Team, das noch punktlos ist. Weshalb Kapitän Martin Breg auch fordert: "Egal wie, es muss ein Sieg her. Vielleicht haben wir uns die Umstellung von der zweiten in die erste Liga etwas leichter vorgestellt." Bitter für die Steirer, dass zu Saisonbeginn beide Linkshänder im Rückraum fehlen. Breg selbst musste vom Flügel in den Rückraum ausweichen. Auch gegen die Jags werden Spendier und Sivic fehlen, außerdem verletzte sich auch Keeper-Neuzugang Matthias Meleschnig. 

Aufpassen auf Ratajec

Bei den Gästen fehlen die Langezeitverletzten Moritz Doblhoff-Dier, Maximilian Schartel und Emil Zalewski. Nicht nur deshalb steht für Ex-Teamspieler Breg fest: "Beide Teams haben sich stark verändert, das wird ein komplett anderes, neues Spiel", will der Steirer keine Parallelen zum letztjährigen Finale ziehen. Aufpassen muss Bad Vöslau auf Anze Ratajec, der in den bisherigen Spielen immer der Topscorer der Füchse war.