Baden als Lauf-Mekka

Erstellt am 29. Juni 2022 | 02:57
Lesezeit: 2 Min
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Kurz vor dem Start machten die Starter die Welle. Kurz nach dem Start sollen sich einige Spitzenläufer den Weg erst freirangeln haben müssen.
 
Foto: Rainer Mirau
Badener Stadtlauf mit 1.500 Anmeldungen. Veranstalter Dominik Gschiegl zufrieden. Ein Teilnehmer kritisiert den Startvorgang.
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Der Badener Stadtlauf bildete am Sonntag den Abschluss der heurigen Thermentrophy. Mit 1.500 Anmeldungen war der Andrang in der Kurstadt so groß, wie seit fünf Jahren nicht mehr. „Wir sind überrannt worden. Es war wirklich überraschend gut. Andere Laufveranstalter hatten nach Corona 20 bis 30 Prozent weniger Starter. Bei uns ist das anders. Wir mussten sogar Startersackerl nachbestellen“, erzählt Organisator Dominik Gschiegl (HSV Events).

Sieger aus fünf Nationen

Beim Halbmarathon gewannen der Schwede Kristoffer Linna (1:16:12 Stunden) und Sandra Hartmann (1:33:16). Beim Sparkassen-Stadtlauf über zehn Kilometer setzten sich Raphael Siebenhofer (31:33 Minuten) und die Deutsche Chantal Buschung (40:17) durch. Beim Ringstraßenlauf (fünf Kilometer) standen der Franzose Jacques Ligier (16:51 Minuten) und die Ungarin Natalia Iker (19:25) am obersten Stockerl. Bei den Nachwuchs-Bewerben waren 600 Läufer am Start.

Bei allen beeindruckenden Zahlen gab es aber auch Kritik. Im Konkreten am Startprozedere bei den Erwachsenen. Einige Jugendliche stellten sich in der ersten Reihe auf und blockierten den Weg für die Top-Läufer. „Das war keine gute Idee. Es ist dann zu Rangeleien gekommen. Das war, glaube ich, auch für die Jugendlichen nicht wirklich erquickend“, schildert Roland Kreuter, der am Zehner Fünfter in der M40-Klasse wurde. Gschiegl weiß, dass es sich um Schüler handelte, die die fünf Kilometer liefen: „Wir haben durchgesagt, dass sich die schnellsten Läufer nach vorne stellen sollen. Wir können als Veranstalter nicht kontrollieren, wie schnell die Läufer, die vorne stehen tatsächlich sind.“ Sie waren früh am Start und haben sich vorne hingestellt.“ Zu wirklich gefährlichen Situationen sei es nicht gekommen.