Andreas Graf: Spendensammler auf zwei Rädern

Andreas Graf fuhr mit Team NÖ zum Sieg bei der Radchallenge für Licht ins Dunkel.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 02:15
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LID
„Wir waren eine coole Truppe“, sagt Andreas Graf (r.) über Team NÖ, am Bild mit Philipp Jelinek.
Foto: privat

In die Pedale treten ist für Olympia-Starter Andreas Graf nichts Besonderes. „Jetzt weiß ich auch, wie es ist, zwischen 4 und 5 Uhr eine Stunde Rad zufahren“, schmunzelt der Wahl-Waldegger, der mit Team Niederösterreich die 24 Stunden-Radchallenge für Licht ins Dunkel gewann. Bei der Challenge wechseln sich die sechs Teammitglieder am Ergometer alle 60 Minuten ab, 24 Stunden lang.

„Du kommst nie wirklich in die Regeneration“, schildert das Bahnrad-Ass. Für jeden Kilometer gab es 100 Euro für Licht ins Dunkel. Team NÖ strampelte zu 86.400 Euro. Neben dem Spendensammeln für die gute Sache wollte Graf auch ein Zeichen setzen: „Es ist gerade in Pandemie-Zeiten sehr wichtig, sportlich aktiv zu sein.“ Für den 36-Jährigen selbst ist das eine Selbstverständlichkeit: „Derzeit aber nur im Rollentraining auf Switch“, lacht Graf.

Corona wirbelte seinen Rennplan durcheinander. Die sechs Tages-Rennen im Dezember sind abgesagt. Jenes in Berlin im Februar unsicher. Der Nations Cup-Restart ist erst für März geplant. Und die neue Champions League? „Eine Marketing-Sache, um Bahnradsport populärer zu machen. Da gibt es aber nur wenige Punkte“, winkt Graf ab. Das Gute an der Sache: Es gibt seit Jahren mal wieder Advent im Kreise der Familie.