Reformen bei Finanzen. TISCHTENNIS / Bernhard Chladek will als neuer Verbandskassier einige Arbeitsschritte vereinfachen, bleibt aber auch Klubboss.

Erstellt am 24. Januar 2011 (07:07)

VON BERNHARD GARAUS

Jahrzehntelang waren die Finanzen des Niederösterreichischen Tischtennisverbands (NÖTTV) fest in Badener Hand. BAC-Urgestein Alois Trumha führte die Bücher des Verbandes bis ins Jahr 2006. Fünf Jahre später ist wieder ein Tischtennisfunktionär aus dem Bezirk Kassier des NÖTTV. Der Altenmarkter Obmann Bernhard Chladek wechselt vom Rechnungsprüfer-Posten in die erste Reihe, der bisherige Kassier Eduard Herzog ist neuer Präsident des Verbandes. Für Chladek war es ein „logischer Schritt“, nachdem das Amt frei wurde. „Ich habe bei meinen Abrechnungen als Rechnungsprüfer bereits mit der Materie zu tun gehabt und möchte jetzt einige Schritte reformieren.“ Eine ähnliche Karriere wie seine beiden Vorgänger Trumha und Herzog strebt Chladek nicht an. Er will weder für Jahrzehnte Kassier bleiben, noch Verbandspräsident werden, „aber zwei bis drei Amtsperioden kann ich mir schon vorstellen“.

Mit Herz und Seele weiter  Obmann im Triestingtal

Das Hauptaugenmerk des Bankangestellten bleibt aber die Arbeit beim Verein. „Der Klub soll unter meiner Zusatzaufgabe nicht leiden, auch wenn es sicher einige Stunden in der Woche werden.“ Und im Verein gibt es derzeit einiges zu tun, um den Abstieg aus der Landesliga noch abzuwenden. Deshalb verstärkten sich die Triestingtaler im Winter auch noch einmal.

Der ehemalige Gumpoldskirchner Bundesliga-Youngster Philip Schada hilft den Altenmarktern bei den wichtigen Partien aus. Immer kann er nicht spielen, da er auch als Kicker für die SVg Gumpoldskirchen im Einsatz ist. „Aber in den Entscheidungspartien spielt er sicher“, weiß der Vereinsboss, „er ist für uns eine große Stütze.“ Mit ihm soll der Vierpunkte-Rückstand auf Waidhofen noch aufgeholt werden.

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