Mit Routine im Court. Die Vöslauer wollen auch im fünften Jahr in der Bundesliga die Jugend ärgern.

Von Bernhard Garaus. Erstellt am 01. September 2014 (08:19)
Das Vöslauer Squash-Bundesliga-Team (im Bild Heribert Monschein) will auch heuer die Jugend ärgern.
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Das Sport 2000 Team Bad Vöslau geht in seine fünfte Bundesliga-Saison. Und der Stamm der Mannschaft ist seither unverändert. Andreas Fuchs, Organisator Heribert Monschein, Wolfgang Tretthann und Klaus Pfeifer gehen auch heuer wieder ins Rennen.

Richter und Staller als Unterstützung

Unterstützung bekommen sie von Leo Richter (Nr. 29 in Österreich) und Marco Staller (Nr. 41), um mögliche Verletzungen kompensieren zu können. „Mit diesen muss man einfach rechnen, bei einem Durchschnittsalter von über 40 Jahren in der Mannschaft“, weiß Monschein.

Trotz des hohen Sportler-Alters können die „alten Haudegen“ weiterhin mit den heimischen Spitzenklubs mithalten, obwohl die Thermalstädter auch weiterhin auf den Einsatz von Legionären verzichten. „Ein Spitzenplatz ist damit nicht möglich“, weiß Monschein.

Doch dank des neuen Spielsystems erhofft er sich einen Platz im guten Mittelfeld. Heuer müssen Legionäre – um im Finale spielberechtigt zu sein – nur einmal zum Einsatz kommen. Dafür gibt es ein Gentlemans Agreement, dass pro Runde im Grunddurchgang nur zwei Ausländer eingesetzt werden.

Neue Rangliste startet mit Turnier in Vöslau 

Aber nicht nur in der Bundesliga sind die Vöslauer aktiv. Mit drei weiteren Mannschaften starten die Thermalstädter in der Meisterschaft der Landesliga Ost, in die die Klubs aus Wien und Niederösterreich zusammegefasst werden. „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir in allen drei Divisionen im Spitzenfeld landen“, ist Monschein zuversichtlich.

Der Union Squashclub organisiert die meisten Ranglistenturniere in ganz Österreich. Mit dem Finale des NÖSRV Victor-Sommercup steht am 6. September bereits das nächste Turnier-Highlight am Programm, dabei wird Preisgeld in der Höhe von 500 Euro ausgespielt. Dies ist zugleich das erste Elite-Turnier für die Erstellung der neuen Österreich-Rangliste, dementsprechend groß ist der Andrang.


Hintergrund:

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    Das Vöslauer Bundesliga-Team: Andreas Fuchs, Heribert Monschein (im Bild), Klaus Pfeifer, Wolfgang Tretthann, Marco Staller, Leo Richter (beides Neuzugänge).

  • Der neue Bundesliga-Modus: Die acht Mannschaften treffen im Grunddurchgang in einem Heim- und einem Auswärtsmatch zweimal aufeinaner. Danach geht es in die Finalrunde im Achter-Raster, bei dem alle Platzierungen ausgespielt werden. Während des Grunddurchgangs sind nur zwei Legionäre pro Runde spielberechtigt, im Finale kann jeder Spieler eingesetzt werden, der bereits im Grunddurchgang dabei war.

  • Der Squashclub Bad Vöslau: Neben der Bundesliga gibt es drei weitere Mannschaften im Meisterschafts-Betrieb. Kindertraining ist immer sonntags von 10.30 Uhr bis 12 Uhr im Club Top&Fit Vöslau.