Sukalia-Elf greift nach der „Krone“. Brisante Rückrunde / Kottingbrunner wollen St. Pölten Platz eins abluchsen. Für Vöslau könnte es eng werden.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
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Von Wolfgang Wallner

Brisant wie schon lange nicht wird sie werden: Die Rückrunde in Niederösterreichs höchster Spielklasse. Gerade aus Badener Sicht! Im Titelkampf werden sich der ASK Kottingbrunn und die St. Pöltner Juniors ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Und im Abstiegskampf kann‘s praktisch jeden erwischen. Neben Götzendorf, das den Spielbetrieb eingestellt hat, wird‘s wohl noch zwei weitere Klubs erwischen. Die „Gefahrenzone“ reicht bis zum Fünften Würmla — selbst die Tullnerfelder trennen nur zehn Zähler von Rang 14. Sieben Punkte vor einem Abstiegsrang liegt Vöslau.

ASK KOTTINGBRUNN

„Never chance a winning Team!“ Unter diesem Motto stand die Übertrittszeit. Selbst Neuzugang Lukas Gunzinam passt in dieses Schema, gehörte er doch im Vorjahr als Sollenau-Leihgabe zu den fixen Größen in Blau-Weiß.

Die Vorbereitung: Mit dem Trainingslager in der Türkei gab‘s eine gelungene Premiere. Der ASK hat alles getan, um optimale Bedingungen zu garantieren.

Die Generalprobe: Gegen St. Margarethen haben die Blau-Weißen am Samstag zum zweiten Mal auf „echtem“ Rasen getestet. Allerdings setzte es gegen St. Margarethen wie schon gegen Ober-Grafendorf eine Niederlage (0:1).

Das Saisonziel: Der Meistertitel. Acht Jahre nach dem Abstieg ist die Rückkehr in die Ostliga so nah wie nie.

ASK BAD VÖSLAU

Da waren‘s nur mehr elf! Die Zahl der landesliga-erprobten Kicker ist über den Winter weiter geschrumpft. Vier Abgängen steht nur ein Neuzugang gegenüber. Kevin Pegrin (Donaufeld) konnte immerhin auf Anhieb überzeugen.

Die Vorbereitung: Bis auf das 1:2 gegen Mannswörth passten durch die Bank die Ergebnisse. „Wir haben gut trainiert, versucht alles herauszukitzeln“, sagt Coach Kreuz. Auch mittels Trainingslager in der Türkei.

Die Generalprobe: Ist ins Wasser gefallen. Wegen Personalmangels musste Vöslau den Test in Horitschon „notgedrungen absagen“, so Trainer Kreuz.

Das Saisonziel: Ein einstelliger Platz sollte es am Ende werden, mit dem Abstieg wollen die Vöslauer nichts zu tun bekommen. „Ohne Ausfälle sind sogar mehr Punkte als im Herbst möglich“, zeigt sich Trainer Willy Kreuz zuversichtlich.